Mitteldeutsche Zeitung: zu Videobeweis im Fußball
ID: 1532665
nimmt jedem noch so vehementen Befürworter des Videobeweises alle
Argumente. Es ist das eine, dass der Schiedsrichter gleich drei
falsche Elfmeterentscheidungen trifft, darunter auch die, die zum
spielentscheidenden Tor führt. Aber es ist das andere, dass in allen
Entscheidungen der Mann vor dem Monitor nicht eingreift. Natürlich
ist das Projekt im Testlauf bis Saisonende, da darf man Fehler
zugestehen. Doch jedem muss die Kernidee hinter dem Videobeweis immer
klar sein. Der Sinn ist einzig und allein, mehr Gerechtigkeit zu
schaffen. Für die Mannschaften, für die Schiedsrichter. Genau das
aber ist in Köln ad absurdum geführt worden. Wenn Fehler nicht
korrigiert werden, dann ist diese Technik nur noch Klamauk.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 21.09.2017 - 18:39 Uhr
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