phoenix: Linken-Chefin Katja Kipping: "Fortschrittliche Mitte Links-Lager erstes Mal unter 40 Prozent"
ID: 1533196
Kipping, ist mit dem Wahlergebnis ihrer Partei zufrieden. "Wir haben
geliefert. Wir stehen gut da", sagte die Politikerin im Interview mit
dem TV-Sender phoenix. Die gesellschaftliche Situation jedoch
bewertet sie als "besorgniserregend": "Unterm Strich sind diese
Wahlergebnisse Ausdruck einer Rechtsverschiebung. Das
fortschrittliche Mitte-Links-Lager ist das erste Mal seit 1990
zusammen unter 40 Prozent", kritisierte sie und forderte. "Das heißt
für uns: Wir müssen noch einmal darüber nachdenken, wie man darauf
reagiert. Das fortschrittliche Lager muss sich neu formieren." Dem
SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz machte Kipping schwere Vorwürfe.
Nach seiner Nominierung habe es für einen kurzen Moment danach
ausgesehen, als ob ein Mitte-Links-Bündnis möglich gewesen wäre. "Man
hätte der gesellschaftlichen Fantasie Futter geben müssen", sagte
Kipping.
Bonn/Berlin, 24. September 2017
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.09.2017 - 20:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1533196
Anzahl Zeichen: 1338
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn/Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 432 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"phoenix: Linken-Chefin Katja Kipping: "Fortschrittliche Mitte Links-Lager erstes Mal unter 40 Prozent""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Alternative für Deutschland (AfD) trifft sich am Samstag, 4. Juli 2026, und Sonntag, 5. Juli 2026, zu ihrem Parteitag in Erfurt. Im Vorfeld des Parteitages haben mehrere Gruppen zu Demonstrationen aufgerufen. phoenix berichtet an beiden Tagen jeweils ab 10.00 Uhr vom Geschehen vor Ort. Auf de
ifo-Präsident Clemens Fuest überzeugt: Staat muss Ausgaben stärker begrenzen, wenn Steuern nicht steigen sollen ...
Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, hat das Reformpaket der Bundesregierung grundsätzlich als "erheblichen Fortschritt" begrüßt, gleichzeitig aber die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, die staatlichen Ausgaben zu begrenzen und in bestimmten Bereichen auch zurückzuf
Arbeitgeberverbände von Reformplänen der Bundesregierung "positiv überrascht" ...
Die deutschen Arbeitgeberverbände begrüßen die Ergebnisse des Reformpakets der Bundesregierung. "Richtung stimmt, Geschwindigkeit kann noch gesteigert werden, aber wir sind positiv überrascht, was diese Nacht verabredet worden ist. Ich empfinde das als einen Kurswechsel", erklärte Ste
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
WAZ: Kanzlerin unter Druck, Auszeit für die SPD - Leitartikel von Andreas Tyrock zur Bundestagswahl ...
Der Ausgang der Bundestagswahl mag angesichts der Prognosen nicht überraschend kommen, gleichwohl sind die Folgen zum Teil dramatisch. Das gilt insbesondere für die schwere Krise der SPD und den Triumph der AfD. Die große Zustimmung für die AfD macht deutlich, dass die etablierten Parteien d
Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zu Bundestagswanl ...
Deutschland hat gewählt - und abgerechnet. Mit einer Kanzlerin, die in einen Wohlfühlwahlkampf ziehen wollte und von der breiten, tiefsitzenden Enttäuschung über ihre Flüchtlingspolitik eingeholt wurde. Mit Herausforderer Martin Schultz, der alles gab, aber letztlich den sozialdemokratische
Horst Seehofer (CSU) zu Prognose-Ergebnissen: "Das kann doch nicht wahr sein" ...
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat eine sogenannte Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen nicht ausgeschlossen, aber deutlich gemacht, dass es zu schwierigen Verhandlungen kommen könnte. "Wir können in Bayern auf die Essentials unserer Politik nicht verzichten", so Seehofer
NRZ: "Der Gang in die Opposition ist für die SPD konsequent" ...
Zum Wahlausgang kommentiert NRZ-Chefredakteur Manfred Lachniet: "Dass die SPD bereits gestern den Gang in die Opposition verkündete, ist konsequent und vielleicht auch clever. Denn ihr Verzicht auf eine neue große Koalition führt zu "Jamaika" als einziger Regierung-Option. Mög




