Kubicki bekräftigt Forderung nach Einwanderungsgesetz
ID: 1538567
Sondierungsgesprächen mit Union und den Grünen optimistisch entgegen.
Man sei zum Erfolg verdammt, unabhängig von den Befindlichkeiten
einzelner Parteien, sagte Wolfgang Kubicki am Dienstag im
rbb-inforadio:
"Die größe Lernaufgabe (...) wird sein, mit der gerupften CSU und
den Eitelkeiten der Grünen fertig zu werden. Das wird eine
pädagogische Herausforderung werden." Schnittmengen sehe er
beispielsweise im Bildungsbereich und bei der Digitalisierung.
Schwieriger sei sicher, eine Lösung bei der Flüchtlingspolitik zu
finden. Die unionsinterne Einigung zur Begrenzung der Zuwanderung
könne nur Grundlage von Gesprächen sein, nicht aber Bedingung:
"Vier Parteien werden reden müssen über ihre Vorstellungen und
Ziele. Ich finde es sehr amüsant, dass Herr Scheuer, der
Generalsekretär der kleinsten Partei im Bundestag, erklärt hat, die
Einigung von CDU/CSU sei nicht nur die Grundlage von Gesprächen,
sondern das Nonplusultra und müsse eins zu eins umgesetzt werden, so
als seien Freie Demokraten und Grüne nur dazu da, Mehrheiten
herzustellen für Überlegungen der Union. So kann es natürlich nicht
funktionieren."
Kubicki bekäftigte die Forderung seiner Partei nach einem
Einwanderungsgesetz. Liberale und Bündnis90/Die Grünen hätten hier
bereits gemeinsame Vorstellungen entwickelt:
"Das ist eine tragfähige Grundlage für Kompromisse, ohne dass wir
uns auf Zahlen verständigen. Denn Zahlen sind Schall und Rauch. Was
machen Sie mit dem 200.001sten, der bei uns ankommt? Entscheidend ist
dass wir eine Rechtsgrundlage schaffen, um die Zuwanderung, um den
Zuzug nach Deutschland wieder ordnungsgemäß zu steuern."
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 - 97993 - 37400
Mail: info@inforadio.de
Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.10.2017 - 08:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1538567
Anzahl Zeichen: 2211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kubicki bekräftigt Forderung nach Einwanderungsgesetz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Arbeitgeber erneut ermahnt, Mitarbeitern - wenn technisch möglich - die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Im ARD-Mittagsmagazin betonte er, das gelte sowohl für die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Dienst. Da gebe es "einige, die haben
Brandenburg will Clearingstelle zu Corona-Schutzimpfungen ...
In Brandenburg sollen zukünftig jüngere, pflegebedürftige Menschen früher gegen COVID-19 geimpft werden können als bisher geplant. Wie der rbb aus dem Gesundheitsministerium erfuhr, hat Ministerin Ursula Nonnemacher (B'90/Grüne) entschieden, eine Clearingstelle einzurichten, die in Absti
Karl Lauterbach (SPD) ruft Spahn zurÜberarbeitung der Impfverordnung auf ...
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Die aktuelle Priorisierung von Impfanwärtern vernachlässige pflegebedürftige Hochrisikogruppen, sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin: "Dam
Weitere Mitteilungen von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Westfalenpost: Reichlich Konfliktpotenzial / Kommentar von Monika Willer zur Frankfurter Buchmesse ...
Ohne Lesekompetenz gibt es keine Meinungsbildung und damit keine Demokratie. In Zeiten des internationalen Säbelrasselns und der bewusst in demagogischer Absicht verbreiteten Falschmeldungen gewinnt das kritische Lesen daher an neuer Bedeutung. Die Frankfurter Buchmesse, der weltweit wichtigste un
Lausitzer Rundschau: Woidkes letzte Chance Zur Kreisgebietsreform in Brandenburg ...
Für Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist es vielleicht die letzte Chance. Wenn sich in dieser Woche die Koalitionsfraktionen von SPD und Linken zu ihren Klausuren treffen, kann er die Gelegenheit nutzen, um an der umstrittenen Kreisreform noch etwas zu ändern. Dass das nöt
Mittelbayerische Zeitung: Eine Kaugummi-Zahl / Kommentar zum Flüchtlingskompromiss von CDU und CSU ...
Der Teufel steckt im Detail. Und im Flüchtlingskompromiss der beiden Unionsparteien stecken gleich eine ganze Menge Teufel. Bei Lichte besehen wurde etwa keine starre Obergrenze beschlossen, sondern lediglich eine Richtgröße. Angela Merkel, die mit ihrem Alleingang im Spätsommer 2015, die Si
Mittelbayerische Zeitung: Zwei Paar Stiefel / Kommentar zu Cannabis auf Rezept ...
Beim Thema Cannabis gehen die Meinungen auseinander. Gestritten wird nicht nur über die Legalisierung des Rauschmittels für den privaten Verbrauch, sondern auch über die therapeutische Wirkung. Seit einem halben Jahr können schwerkranke Menschen Cannabis in der Apotheke beziehen. Die Entsche




