Rheinische Post:Ökostrom-Umlage belastet Geringverdiener laut IW-Studie fünf Mal stärker als Reiche
ID: 1539585
Geringverdiener einen bis zu fünf Mal höheren Anteil ihres
Haushaltseinkommens ausgeben als die reichsten Privathaushalte. Das
geht aus einer unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen
Wirtschaft (IW) hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Demnach gibt das
ärmste Zehntel der Haushalte 1,6 Prozent seines Jahreseinkommens für
die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Das
reichste Zehntel wendet dagegen nur 0,3 Prozent des Einkommens für
die EEG-Umlage auf. Das industrienahe Institut fordert deshalb, die
EEG-Umlage künftig nicht mehr den Stromverbrauchern aufzubürden,
sondern aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. "Anstatt aufgrund
ihres Stromverbrauchs würden Haushalte und Unternehmen als
Steuerzahler nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit belastet,
was bei einem gesamtgesellschaftlichen Projekt, das die Energiewende
darstellt, angemessener erscheint", so die Studie. Da es
unrealistisch sei, dass der Bund sofort 24 Milliarden Euro für die
Umlage schultert, schlägt das IW vor, nur die Förderung aller neuen
Ökostrom-Anlagen aus Steuermitteln zu finanzieren.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2017 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1539585
Anzahl Zeichen: 1575
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post:Ökostrom-Umlage belastet Geringverdiener laut IW-Studie fünf Mal stärker als Reiche"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Dobrindt: Familiennachzug falsches Signal in die Welt ...
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat den Nachzug von Familienangehörigen von Flüchtlingen als "falsches Signal in die Welt" bezeichnet. Die von der Union angestrebte weitere Aussetzung des Familiennachzugs von Menschen mit zunächst zeitlich begrenztem Schutz-Status solle zur
Rheinische Post: Dobrindt nennt Rücktrittsforderungen an Seehofer kontraproduktiv und unfair ...
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei an den Vorsitzenden Horst Seehofer kritisiert und dessen Gegner zu fairer und transparenter Konkurrenz aufgefordert. "Ich halte solche Beiträge in der jetzigen Phase einer historischen Situation
AfD: Falk Rodig deckt auf - 18 Millionen Euro für Asylantenheim ...
Ute G.* ist verzweifelt: "Ich habe einen Kredit aufgenommen, den ich mein ganzes Leben lang abzahlen muss. Mein Mann und ich haben uns vor 5 Jahren ein kleines Eigenheim errichtet." Die sympathische Blondine kämpft mit den Tränen. "Wir wollten hier unser kleines Glück errichten und
Westfalenpost: Klimakanzlerin Merkel? ...
Eine Überraschung ist das nicht: Deutschland wird sein selbst gestecktes Klimaziel ziemlich deutlich verfehlen. Die Vorbild-Funktion für andere Länder ist damit futsch. Und wer regt sich hierzulande darüber auf: niemand! Der Klimaschutz ist auf der politischen Agenda in den Hintergrund gerü




