Wer zockt, soll zahlen - Deutschland braucht eine 'Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr'

Wer zockt, soll zahlen - Deutschland braucht eine 'Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr'

ID: 154142

Wer zockt, soll zahlen - Deutschland braucht eine "Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr"



(pressrelations) - >"Wolfgang Schäuble sollte Barack Obamas Pläne nicht nur loben, sondern sie selbst in die Tat umsetzen", kommentiert Sahra Wagenknecht entsprechende Äußerungen des Bundesfinanzministers. "Auch von den deutschen Finanzkonzernen muss jeder Cent zurückgefordert werden, den die Steuerzahler für die Bankenrettung bezahlt haben und noch zahlen werden." Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Allein für die Verluste von IKB, Commerzbank und Hypo Real Estate muss der Steuerzahler mit einem dreistelligen Milliardenbetrag haften. Die Rettung der HRE hat die privaten deutschen Banken vor Verlusten im Umfang von mindestens 12 Milliarden Euro bewahrt. Ohne dieses Geld des Steuerzahlers könnte Herr Ackermann von seinem dreisten Gewinnziel von 10 Milliarden Euro für 2010 nicht einmal träumen. Umso unerträglicher ist es, dass die Profiteure der Bankenrettung schon wieder zocken sowie Dividenden und Boni ausschütten als wäre nichts passiert.

Auf den Finanzmärkten muss endlich das Verursacherprinzip durchgesetzt werden, indem jene Finanzinstitute, die durch besonders riskante Geschäfte hohe Renditen zu erzielen suchen, auch einen Großteil der Krisenkosten übernehmen. Eben dies leistet die von Obama geplante Banken-Sonderabgabe in Höhe von jährlich 0,15 Prozent auf alle Verbindlichkeiten dieser Banken.

Angesichts einer Rekordneuverschuldung von über 100 Milliarden Euro in diesem Jahr wäre Schäuble aber auch aus haushaltspolitischen Gründen gut beraten, Obama zu folgen statt weiter zu dulden, dass die Hauptverursacher der Finanzkrise aus der Finanznot des Staates auch noch zusätzliche Profite schlagen.

Deshalb wird DIE LINKE einen Antrag zur Einführung einer Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr in den Bundestag einbringen. Dann können Finanzminister Schäuble und die CDU zeigen, wie ernst sie es mit ihrer Unterstützung dieses Vorschlags von Obama meinen."


F.d.R. Christian Posselt


Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Zur Berichterstattung über die Substantia-Spenden an die FDP Rechtsextremismus darf nicht verharmlost werden
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.01.2010 - 22:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 154142
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 272 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wer zockt, soll zahlen - Deutschland braucht eine 'Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Rechtsextremismus darf nicht verharmlost werden ...
> Die Familienministerin Köhler (CDU) möchte laufende Programme gegen Extremismus auf die Bekämpfung linker und islamistischer Gewalt ausweiten. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Halina Wawzyniak: Bundesfamilienministerin Köhler will 2010 insgesamt zwei

Zur Berichterstattung über die Substantia-Spenden an die FDP ...
> FDP-Sprecher WULF OEHME teilt mit: 1. Richtig ist, die FDP hat in den Jahren 2008 und 2009 Spenden der Substantia AG erhalten. Sie erreichen, wenn man die Vorgänge aus unterschiedlichen Rechenschaftszeiträumen akkumuliert, die veröffentlichte Höhe. Die Substantia AG ist eine Vermögens

Bundesminister Westerwelle zum Tod von Ernst Cramer ...
> Zum Tod des Vorstandsvorsitzenden der Axel-Springer-Stiftung, Ernst Cramer, erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle heute (19.01.) in Berlin: "Der Tod von Ernst Cramer erfüllt mich mit tiefer Trauer. Wir trauern um einen Menschen, der jahrzehntelang die Medienlandschaft in De

Bundesregierung will kapitalismuskritisches Gedankengut ächten ...
> "Gerade in der Wirtschaftskrise soll kapitalismuskritisches und antifaschistisches Gedankengut geächtet werden", erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU), erstmals staatliche Gel


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z