Mit einer Schnupperlehre Beruf und Betrieb kennenlernen
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Herausfinden, ob es "passt"
Welche Betriebe im Umkreis Schnupperlehren anbieten, weiß oft der Klassenlehrer. Auch die Arbeitsämter kennen sich aus. Am schnellsten geht es aber über die Praktikumsbörse, in der viele Handwerksbetriebe aus der Region Stuttgart freie Stellen anbieten. Wer noch keine Ahnung hat, was nach dem Schulabschluss kommt, der kann unbesorgt bleiben. Lisa Schulz betont: ?Das geht vielen so.? Eine ganze Menge an Berufen kennen Jugendliche gar nicht oder sie haben falsche Vorstellungen: Friseur-Azubis sind zu Beginn der Ausbildung oft erstaunt, wie anstrengend stundenlanges Stehen ist. Angehende Fotografen hingegen verbringen mehr Zeit vor dem Computer und am Telefon, als sie gedacht haben. Und wer kennt schon den Ausbildungsberuf des Baugeräteführers, Dachdeckers, Graveurs oder Textilreinigers.
Nicht immer klappt der Sprung von der Schule in den Beruf auf Anhieb. Wenn in einem solchen Fall kein Jahr verlieren möchte, für den ist die Einstiegsqualifizierung (EQ) eine Alternative. An dem Langzeitpraktikum können Jugendliche teilnehmen, die bis zum 30. September noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben. Sie dauert zwischen sechs und 12 Monaten. In der Zeit besteht wiederum reichlich Gelegenheit, handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Und wer weiß: Wenn der Chef sieht, mit wie viel Motivation und Freude jemand bei der Sache ist, kann nach der EQ ein Ausbildungsvertrag auf dem Tisch liegen. Manchmal können die Zeiten der EQ auch auf die nachfolgende Ausbildung im selben Beruf angerechnet werden. Wer noch berufsschulpflichtig ist, besucht an einem Tag in der Woche die "Praktikantenklasse Einstiegsqualifizierung". Dort gibt es die theoretischen Hintergrundinfos zu den praktischen Tätigkeiten, die der Betrieb an den restlichen vier Tagen in der Woche vermittelt.
Infos: www.hwk-stuttgart.de/lehrstellenboerse, www.azubitv.de
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Datum: 29.11.2017 - 10:48 Uhr
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