Mitteldeutsche Zeitung: zu G-20-Razzia
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die Krawalle zu unterbinden - obwohl der Einsatz beispiellos war.
Andererseits gab es auch illegitime Polizeigewalt. Bei der
juristischen Aufarbeitung setzen sich die Widersprüche fort.
Einerseits fielen harte Urteile. Andererseits haben Polizei und
Staatsanwaltschaft Mühe, Beweise zu beschaffen. So stehen den
erwarteten 3 000 Ermittlungsverfahren bisher nur 23 Urteile
gegenüber. Und dass die jüngsten Razzien zumindest in Berlin vorher
bekannt wurden, spricht für sich. Ohnehin scheint es nicht sehr
plausibel, dass angeblich planvoll agierende politische Kriminelle
Beweise fast ein halbes Jahr lang rum liegen lassen, damit die
Polizei sie dann einsammeln kann.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 05.12.2017 - 18:43 Uhr
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