WAZ: Eklat ohne Ansage
- Kommentar von Tobias Blasius
zum abgesagten Stahlgipfel
ID: 1562300
Teilnehmerliste abgestimmt, eine Resolution in Arbeit. Der Boykott
des von der Landesregierung angesetzten "Stahlgipfels" durch die IG
Metall ist ein Eklat ohne Ansage. Wirtschaftsminister Pinkwart muss
das Treffen streichen und sieht sich mit dem ehrabschneidenden
Vorwurf konfrontiert, Arbeitnehmer-Interessen mit einer "Haltung des
Nichtstuns" zu ignorieren.
Statt im Schulterschluss von Politik, Arbeitgebern und
Gewerkschaften nach Perspektiven für die an Rhein und Ruhr so
wichtige Schwerindustrie zu suchen, beschert die IG Metall der
Regierung Laschet eine schwere Blamage. Ob das klug ist zu Beginn
einer fünfjährigen Legislaturperiode?
Schwarz-Gelb muss sich derweil den Vorwurf gefallen lassen, beim
Stahl keine glückliche Hand zu haben. Zu den Fusionsplänen von
Thyssen-Krupp mit dem indischen Konkurrenten Tata sprachen Pinkwart
und Laschet zunächst nicht mit einer Stimme, dann schien der
Stahlgipfel die konzerninternen Verhandlungen mit den Arbeitnehmern
eher zu stören als zu befördern.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.12.2017 - 18:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1562300
Anzahl Zeichen: 1461
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 291 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Eklat ohne Ansage
- Kommentar von Tobias Blasius
zum abgesagten Stahlgipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Straubinger Tagblatt: Anfang vom Ende Trumps? ...
Für ihn wird es mit der nun hauchdünnen Mehrheit im Senat noch schwieriger, seine Vorhaben wie die Steuerreform oder die Mauer durch das Repräsentantenhaus zu bringen. Bei den Republikanern indes wächst die Nervosität mit Blick auf die Midterm-Wahlen im kommenden Jahr. Auch Trump ist mit Mi
Straubinger Tagblatt: Terroropfern eine Stimme geben ...
Es gehört zu den tragischen Folgen des islamistisch motivierten Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt, dass der Großteil der öffentlichen Aufmerksamkeit dem Täter gehört, die Opfer aber ganz schnell in Vergessenheit geraten sind. Dabei sind sie fürs Leben gezeichnet, manche wurden so s
Frankfurter Rundschau: Trumps Debakel ...
Noch weitreichender aber sind die psychologischen Folgen des Alabama-Debakels: Trumps Nimbus als Sieger ist gebrochen, sein heimlicher Berater Stephen Bannon entzaubert. Das werden die Republikaner im Kongress zur Kenntnis nehmen und sich künftig zweimal überlegen, ob sie ihr Schicksal mit dem d
Ukraine: Saakaschwili frei - wird Poroschenko bald verjagt? ...
"Es sei eine mutige Entscheidung", sagt der frühere Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili (49), denn ein Gericht in Kiew ordnete an, Saakaschwili freizulassen - nachdem der ebenso kriminell wie korrupte Sicherheitsdienst der Ukraine - SBU (Sluschba bespeky Ukrajiny) ihn verhaftete.




