Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Gipfel

Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Gipfel

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(ots) - Hinter den Kulissen bröckelt die Solidarität der
Union. Seit zwei Jahren ringen die Staaten miteinander, um wenigstens
schon mal 120 000 Schutzsuchende aus griechischen und italienischen
Lagern auf alle zu verteilen. Die errechneten Zahlen wären für kein
Land eine wirkliche Herausforderung. Aber es geht um etwas anderes.
Vor allem die vier Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn mit
nationalistischer Führung nutzen das "Feindbild" der EU geschickt,
um sich selbst an der Spitze zu halten. Früher sei das Volk von
Moskau bevormundet worden, nun von der EU - das ist die verquere
Logik dieser Regierungen. Daraus leiten sie das Recht zum Ungehorsam
ab und treten europäischen Werte mit Füßen.



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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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Datum: 14.12.2017 - 18:26 Uhr
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