Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Nordkorea
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nervös gemacht hat und zur Vorsicht bewegt. Kim musste fürchten, dass
seine Herrschaft in einer Katastrophe endet, wenn zu sehr zündelt.
Das alles bedeutet nicht, dass er das Atomwaffenprogramm einstellen
wird. Es ist zu wichtig für sein politisches Überleben. Er könnte
aber anbieten, die Raketentests einzustellen. Bekommt er dafür Öl,
vielleicht sogar Kredite, dann hat er das Optimum erreicht: Er kann
sein Volk mit einem Aufschwung beglücken, nachdem er ihm als
Feldherr die Bombe präsentiert hat. Spielt Kim jetzt klug, kann er
seine Alleinherrschaft für die absehbare Zukunft festigen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 01.01.2018 - 17:43 Uhr
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