Westfalenpost: Datenschutz an NRW-Schulen: Digitale Steinzeit
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umfassendem Datenschutz verpflichtet, ist absolut richtig. Der Umgang
mit sensiblen Schülerdaten - Noten, Verhalten, Adressen etc.-
erfordert besondere Sicherheitsvorkehrungen. Und der Fall des
Hacker-Angriffs auf NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze
Föcking in deren privatem Umfeld zeigt, dass wir hier nicht über
theoretische Risiken reden. Mindestens genauso verständlich ist aber
die Furcht der Lehrer vor Vorschriften, die sie womöglich gar nicht
erfüllen können. Die meisten Schulen stecken noch tief in der
digitalen Steinzeit. Dass viele Pädagogen private Rechner für
Dienstliches nutzen (müssen), ist ganz schön peinlich für ein Land
mit der Wirtschaftskraft und dem technologischen Anspruch
Nordrhein-Westfalens. Die Schulen, die Lehrer, die Schüler müssten
wie selbstverständlich mit Geräten arbeiten, die auf der Höhe der
Zeit sind. Und Pädagogen müssen so geschult werden, dass sie mit den
Geräten auch umgehen können. Manch ein 14-Jähriger dürfte mehr Ahnung
davon haben als sein Lehrer. Schon die alte Landesregierung hat die
Digitalisierung der Schulen sträflich vernachlässigt. Die neue sollte
sie zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben machen.
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Datum: 18.03.2018 - 20:42 Uhr
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