Lasst den Rasen wachsen / Deutsche Wildtier Stiftung: Wer seltener mäht, lockt Wildbienen und Schmetterlinge an
ID: 1601043
Deutschland können sich entspannt zurücklehnen und den Rasenmäher
häufiger im Schuppen lassen. Wer weniger oft mäht, hilft damit
Wildbienen und Schmetterlingen. "Dass grüner Faconschnitt out ist,
zeigt die neueste wissenschaftliche Studie des USDA Forest Service in
Washington", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier
Stiftung. Das amerikanische Forschungsinstitut belegt, was viele
Artenschützer schon lange beklagen: Akkurater Rasen schwächt die
Artenvielfalt im Garten. Sagen Sie also ihrem Englischen Rasen
bye-bye!
"Wenn der Rasen wachsen darf, zieht die Fläche innerhalb kurzer
Zeit Wildbienen und Schmetterlinge geradezu magisch an", so Goris.
Pflanzen wie Hornklee oder Löwenzahn sind beispielsweise eine
lebenswichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. "Ist die
Insektenvielfalt durch das Rasenwachstum erst gestiegen, stellen sich
schnell weitere nützliche Gäste ein. Neben Vögeln, die sich von
Larven, Käfern und Würmern ernähren, kommen Wildtiere wie Igel und
Marienkäfer in den Garten."
Ein Tipp on top: Wer sein Grün optisch aufwerten und Bestäubern
das ganze Jahr über eine schmackhafte Nahrungsquelle liefern möchte,
kann eine Wildblumenwiese anlegen. Wer dann in den Garten kommt,
erfahren Sie in unserem Wildbienenratgeber unter:
www.DeutscheWildtierStiftung.de/publikationen
Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de
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Datum: 17.04.2018 - 09:00 Uhr
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