RTL/n-tv-Trendbarometer: Mit Maas, Scholz und Altmaier sind die Deutschen zufrieden - Von der Leyen besonders schlecht bewertet - nur noch 12 Prozent würden Nahles zur Kanzlerin wählen
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nicht: Die AfD hat am Sonntag gegen Merkels Politik protestiert und
damit der Einschätzung ihrer Anhänger entsprochen; denn in der Tat
sind laut aktuellem RTL/n-tv Trendbarometer 91 Prozent der
AfD-Anhänger mit der bisherigen Arbeit der Bundeskanzlerin
unzufrieden. Doch die klare Mehrheit der Anhänger aller anderen
Parteien (61%) ist mit Merkels Arbeit auch im 13. Jahr ihrer
Kanzlerschaft zufrieden. Besonders zufrieden sind die Anhänger der
CDU (82%). Auch die Anhänger der in der Opposition befindlichen
Grünen sind mehrheitlich (59%) mit Merkels Arbeit zufrieden. Von den
SPD-Anhängern sind aber nur 51 Prozent mit Merkel zufrieden - ein
Beleg für die Zerrissenheit der Partei im Hinblick auf die erneute
Beteiligung an der Großen Koalition.
Ein eher positives Zeugnis stellen die Bundesbürger im RTL/n-tv
Trendbarometer auch Außenminister Heiko Maas, Finanzminister Olaf
Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier aus. Mit deren Arbeit
sind mit 44, 43 und 42 Prozent mehr Bundesbürger zufrieden als
unzufrieden (28, 30 und 28 %). Die Arbeit von Justizministerin
Katarina Barley und Arbeitsminister Hubertus Heil können die meisten
Bundesbürger (57% bzw. 54%) noch nicht beurteilen. Bei den übrigen
bekannteren Ministern überwiegt der Anteil der Unzufriedenen. So sind
mit der Arbeit von Verkehrsminister Andreas Scheuer 35 Prozent
unzufrieden und nur 21 Prozent zufrieden. Mit der Arbeit von Jens
Spahn sind 43 Prozent nicht zufrieden, nur 26 Prozent zufrieden und
55 Prozent sind mit der Arbeit von Verteidigungsministerin Ursula von
der Leyen nicht zufrieden. Zufrieden sind mit ihrer Arbeit nur 32
Prozent. Bei Horst Seehofer klaffen die Urteile weit auseinander:
Zufrieden sind mit seiner Arbeit 81 Prozent der CSU- und 55 Prozent
der AfD-Anhänger, aber nur 49 Prozent der CDU-Anhänger. Die
SPD-Anhänger sind mit ihm zu 58 Prozent nicht zufrieden - ebenso die
große Mehrheit der Anhänger der Linke (67%) und der Grünen (69%).
Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verbessern sich Grüne und
Linke gegenüber der Vorwoche um jeweils einen Prozentpunkt, die FDP
verliert einen Prozentpunkt und liegt wieder bei acht Pro-zent. Bei
Union, SPD und AfD gibt es keine Veränderung. Die Ergebnisse im
Einzelnen: CDU/CSU 33 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 18 Prozent
(20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 13 Pro¬zent (8,9%), Linke 10
Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 5 Prozent würden sich für
eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 24 Prozent sind
unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler: 23,8%).
Nahles auf neuem Tiefpunkt:
Bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz sinkt SPD-Chefin Andrea
Nahles auf einen neuen Tief-punkt. Wenn die Bundesbürger ihre
Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen könnten, läge Angela
Merkel jetzt im Zweikampf mit Nahles bei 50 Prozent (+ 1%punkt
gegenüber der Vorwoche), Nahles käme nur noch auf zwölf Prozent (-
1%punkt). Wenn Olaf Scholz gegen Merkel anträte, würden ihn 20, die
Kanzlerin 44 Prozent wählen. forsa-Chef Prof. Manfred Güllner
gegenüber der Mediengruppe RTL: "Die SPD-Chefin Andrea Nahles ist bei
den Deutschen auch nach der Übernahme des SPD-Vorsitzes genauso
unbeliebt wie einer ihrer Vorgänger, Kurt Beck. Im August 2008 kam
Beck mit elf Prozent auf den bisher schlechtesten Wert eines
potentiellen SPD-Kanzlerkandidaten. Nahles ist davon nicht mehr weit
entfernt."
Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer
frei zur Veröffentlichung.
Die Daten über Parteien- und Kanzlerpräferenz wurden vom 22. bis
25. Mai 2018 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im
Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.002 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.
Die Daten zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung wurden am 24.
und 25. Mai 2018 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im
Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 1.002 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.
Ansprechpartner bei RTL: Matthias Bolhöfer, Telefon: 0221 -
45674227 Ansprechpartner bei n-tv: Bettina Klauser, Telefon 0221 -
45674100 Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 030
-62882442
Pressekontakt:
Matthias Bolhöfer
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RTL Kommunikation
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Datum: 28.05.2018 - 07:55 Uhr
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