Rheinische Post: Kommentar: Bayer hat verstanden
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es schnell: Kaum hat Bayer die Freigabe der US-Ämter erhalten, wird
der Mega-Deal abgeschlossen. Für Bayer-Chef Baumann ist das ein
großer Erfolg. Doch nach den Mühen der Berge kommen die Mühen der
Ebenen. Und die sind gewaltig. Bayer stemmt die größte Übernahme, die
je ein deutscher Konzern unternommen hat. 24.000 Mitarbeiter sind zu
integrieren, eine ganze Sparte neu aufzustellen. Das wird kein
Waldspaziergang. Zudem wird das Heben der Synergien Jobs kosten. Die
größere Herausforderung besteht darin, Bayers Reputation zu retten.
Daher will Baumann rasch den Namen Monsanto tilgen. Das ist
verständlich, reicht aber nicht. Bayer muss Schluss machen mit den
ruppigen Geschäftsmethoden. Bayer muss sich ernsthaft und nicht so
hämisch wie noch 2017 mit Bedenken von Naturschützern
auseinandersetzen. Das hat Baumann verstanden: Man werde Kritikern
zuhören und die eigenen ethischen Standards durchsetzen, sagt er.
Dafür stehe das Bayer-Kreuz. Daran wird er sich messen lassen müssen.
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Datum: 04.06.2018 - 20:24 Uhr
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