DRK: Humanitäre Lage in Syrien verschärft sich für Zehntausende dramatisch
ID: 1626121
Zuspitzung der Kampfhandlungen im Südwesten Syriens um die Stadt
Daraa vor verheerenden humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung.
"Die Kämpfe werden jeden Tag schlimmer. Wir sind sehr besorgt über
die Sicherheit von zehntausenden Zivilisten, die im Süden des Bezirks
um Daraa zwischen die Fronten geraten oder bereits auf der Flucht vor
Gewalt sind. Eine anhaltende militärische Eskalation könnte die
Vertreibung von etwa 200.000 Menschen aus den umkämpften Gebieten zur
Folge haben", sagt Christof Johnen, Leiter Internationale
Zusammenarbeit beim DRK.
"Berichten zufolge wurden bei den Angriffen auch zivile
Krankenhäuser getroffen. Dadurch verschlechtert sich die bereits
jetzt schon ungenügende Gesundheitsversorgung für tausende Menschen
dramatisch. Wenn nun zusätzlich auch Versorgungswege unterbrochen und
die Importe aus dem Nachbarland Jordanien erschwert werden, kann das
zu erheblichen Engpässen bei der Versorgung der Menschen mit
Nahrungsmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs führen",
sagt Johnen.
"Die Vertriebenen benötigen sofortige Hilfe und Unterstützung,
insbesondere Unterkunft, Nahrungsmittel, Wasser und medizinische
Versorgung. Viele von ihnen sind in Richtung der Grenze zu Jordanien
geflohen, die allerdings geschlossen ist", sagt Johnen. Die Gegend
ist eine Wüstenregion und es gibt dort keinerlei
Zufluchtsmöglichkeit. "Wir fordern die Konfliktparteien und die
Nachbarländer auf, sichere Fluchtrouten für die Zivilbevölkerung und
eine Grundversorgung, einschließlich lebensrettender medizinischer
Maßnahmen, zu gewährleisten. In Daraa darf sich das Drama von Aleppo
und Ost-Ghouta nicht ein drittes Mal wiederholen", sagt Johnen.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien geht bereits ins achte Jahr. Das
DRK leistet seit 2012 humanitäre Hilfe im Syrien-Konflikt.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Syrien
Pressekontakt:
DRK-Pressesprecher
Dr. Dieter Schütz, Tel. 030 85404-158, schuetz@drk.de
Original-Content von: Deutsches Rotes Kreuz, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.06.2018 - 09:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1626121
Anzahl Zeichen: 2437
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 184 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DRK: Humanitäre Lage in Syrien verschärft sich für Zehntausende dramatisch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Rotes Kreuz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nach dem schweren Wirbelsturm Idai steigt in den überfluteten Gebieten in Mosambik die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten. Unterdessen bringt die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung immer mehr Hilfe ins Land. Zwei mobile Krankenhäuser sind auf dem Weg in das Katastrophengebiet
DRK: Lage in Mosambik verschärft sich - heftige Überschwemmungen befürchtet ...
Nach dem schweren Wirbelsturm Idai wird sich die Lage in Mosambik nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes weiter verschärfen. Für die nächsten zwei Tage werden neue heftige Regenfälle und damit weitere Überschwemmungen erwartet, nachdem der Zyklon bereits ganze Gebiete unter Wasser ge
Schwere Verwüstungen durch Wirbelsturm Idai - Rotes Kreuz hilft ...
Das ganze Ausmaß der Zerstörungen durch den Wirbelsturm Idai mit Dutzenden Toten in Mosambik und Simbabwe ist nach wie vor nicht absehbar. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist die 500.000 Einwohner zählende Stadt Beira in Zentral-Mosambik besonders schwer von der Katastrophe betr
Weitere Mitteilungen von Deutsches Rotes Kreuz
Warum stiften? / Eine Umfrage der SOS-Kinderdorf-Stiftung zeigt auf, dass staatliches Engagement allein nicht ausreicht ...
"Sozial orientierte Stiftungen leisten einen Beitrag zum sozialen Frieden", "Politik ist zu langsam, manche Dinge müssen sofort unterstützt werden" oder "Stiftungen ergänzen bzw. ersetzen staatliche Hilfsprogramme, sie sind zumeist effektiver und erlauben persönliche
Weiß: Guter Tag für die Rentnerinnen und Rentner ...
Bezüge steigen zum 1. Juli 2018 erneut deutlich an In Westdeutschland steigen die Renten zum 1. Juli 2018 um 3,2 Prozent und in den neuen Ländern um 3,4 Prozent. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß: "Die Rentneri
Neues Aleppo verhindern! ...
Während die Welt gebannt die Fußball-WM in Russland verfolgt, eskaliert die Gewalt im Süden Syriens immer weiter. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura warnte vor den potenziell tödlichsten Kämpfen seit Beginn des Krieges. Auch Ärzte der Welt ist von den massiven Bombardierungen des
Oberlandesgericht Hamm bestätigt Gauselmann Gruppe in Sachen Spieler- und Verbraucherschutz ...
Das Oberlandesgericht Hamm hat heute entschieden, dass der Fachverband Glücksspielsucht (fags) von der Gauselmann Gruppe nicht verlangen kann, bestimmte Spielersperren auszusprechen, für die es in Nordrhein-Westfalen keine gesetzliche Grundlage gibt. Vorausgegangen war eine mündliche Verhandl




