Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Mitgliederverlust bei den Kirchen
ID: 1633000
Weihnachten täuschen nicht darüber hinweg: Die christlichen Kirchen
erreichen nicht mehr den Großteil der Menschen in diesem Land. Und
das trotz der Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum und eines
weiterhin sehr beliebten Papstes. Nur noch jedes zehnte Mitglied der
großen Kirchen geht sonntags in den Gottesdienst. Das bedeutet aber
nicht, dass diese Menschen nicht mehr glauben oder sich nicht mit der
christlichen Botschaft identifizieren. Sie tun dies eben ohne die
Kirchen, weil sie nur noch wenig mit deren Ritualen anfangen können.
Dabei befinden sich die Kirchen in einem Dilemma: Einerseits wird die
Umstrukturierung weitergehen müssen. Priestermangel und der
demografische Wandel führen dazu, dass die Zahl der Gemeinden und der
Gottesdienste weiter abnimmt. Andererseits verstärkt diese
Entwicklung die »Entheimatung«, wie die katholische Laienorganisation
»Wir sind Kirche« es nennt. Nun ist mehr Verantwortung bei den Laien
gefragt. Aber das muss ja nichts Schlechtes bedeuten.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.07.2018 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1633000
Anzahl Zeichen: 1384
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Mitgliederverlust bei den Kirchen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu verkaufsoffenen Sonntagen ...
Der im 4. und 5. Jahrhundert in Le Mans lebende und in Paderborn bestattete Bischof Liborius galt als Brückenbauer. Selbst er wäre jedoch vermutlich als Streitschlichter zwischen der Gewerkschaft Verdi einerseits sowie der Stadt Paderborn, dem Handel und einem Teil der in den Läden Beschäfti
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Angela Merkel ...
Jetzt ist erstmal Urlaub angesagt für die Bundeskanzlerin. Ja, sie freue sich aufs Ausschlafen. Und nein, es stelle sich ihr nicht die Frage, ob sie lieber Donald Trump, Wladimir Putin oder Horst Seehofer mit in den Urlaub nehmen wolle, antwortet sie einem Journalisten bei der traditionellen Som
Westfalenpost: Diesel: Das Problem ist woanders ...
Exportschlager? Das klingt ja toll. Afrika und Osteuropa kaufen uns die alten Diesel-Kisten ab, die hierzulande niemand mehr haben will, weil sie die Luft verpesten und in immer mehr Städten mit Fahrverboten belegt werden. Natürlich ist das nicht toll. Erstens zahlen die Autobesitzer in Deutsc
Rheinische Post: Kommentar: Italienische Interessen ...
Da ist sie, die "Kaskade", die seit Jahren die Szenarien europäischer Migrationspolitik beherrscht: Deutschland droht mit Zurückweisungen, darauf bereitet Österreich verschärfte Kontrollen am Brenner vor, woraufhin Italien einen der letzten gemeinsamen EU-Aktivposten, die Marinemis




