Rheinische Post: Kommentar /
"Hilfssheriffs" dürfen es nicht übertreiben
= VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER
ID: 1633097
aufzuschreiben. Die von normalen Bürgern ist dies nicht. Dennoch
greifen immer häufiger Privatleute zu Stift und Papier, um einen
Parksünder anzuzeigen. Das ist ihr gutes Recht. Und die Kommunen
nehmen dankbar die Unterstützung der vielen Hilfssheriffs an und
stellen entsprechende Formulare zur Verfügung. Schließlich können die
Politessen nicht überall sein. Mit Denunziantentum hat das in den
meisten Fällen wenig zu tun. Die Anzeigensteller geben schließlich
auch ihren Namen und ihre Adresse an. Niemand wird anonym belangt.
Die Städte rufen dazu auch nicht offensiv auf, sondern bieten im
gesetzlichen Rahmen nur die Möglichkeit dazu an. Doch sollte man das
nicht als Hobby verstehen und einfach losziehen, um Parksünder dem
Ordnungsamt zu melden. Auch sollte man mit Bedacht vorgehen. Nur
wegen eines wenige Minuten abgelaufenen Parktickets sollte niemand
angeprangert werden. Ebenfalls sollte man das nicht machen, nur um
den unliebsamen Nachbarn zu ärgern. Steht jemand hingegen auf einem
Behindertenparkplatz oder blockiert eine Feuerwehrzufahrt, muss
zwingend gehandelt werden.
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Datum: 22.07.2018 - 21:15 Uhr
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