Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu neuen möglichen Manipulationen bei Autos
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die Autohersteller Probleme mit dem neuen
Verbrauchsermittlungsstandard WLTP haben. Die Zulassung neuer
Fahrzeuge verzögert sich enorm, VW hat sogar große Flächen auf dem ja
noch immer nicht betriebsbereiten Hauptstadtflughafen gemietet, um
dort Autos abzustellen. Da lässt der Brief der EU-Kommission
aufhorchen: Es gebe Hinweise, dass bei WLTP-Tests getrickst worden
sein könnte. Das Dementi der deutschen Autoindustrie kam prompt.
Allerdings: Auch die Schummeleien beim Diesel wurden lange
abgestritten. Deshalb haben die Autohersteller heute ein
Glaubwürdigkeitsproblem. Wie sagt doch gleich der Volksmund: Wer
einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht.
Die Autohersteller täten deshalb gut daran, die exakten Umstände bei
den WLTP-Tests offenzulegen - wenn sie denn tatsächlich nichts zu
verbergen haben. Und die EU-Kommission sollte hinreichend verdächtige
Autohersteller namhaft machen. Denn ein monatelanges Versteckspiel
würde den Ruf der Autobranche nur noch weiter ramponieren.
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Datum: 25.07.2018 - 21:00 Uhr
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