Frankfurter Rundschau: Umweltbundesamt fordert mehr Anstrengungen in der Klimapolitik
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Anstrengungen in der Klimapolitik und zur Anpassung an den
Klimawandel - vor allem für die hitzegeplagten Bewohner in den
Städten und in der Landwirtschaft. Nötig seien unter anderem
Hitze-Aktionspläne und Warnsysteme.
UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sagte der Frankfurter Rundschau
(Dienstagsaugabe): "Der Mai war der wärmste Monat seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen 1881. Es ist anhaltend trocken und heiß - das
könnte darauf hindeuten, dass es nun schon zum zweiten Mal in diesem
Jahrhundert einen Jahrhundertsommer geben wird." Die Folgen seien
schon jetzt schwerwiegend. "So steigt die Waldbrandgefahr,
Infrastrukturen wie Autobahnen oder Flughäfen werden beschädigt. Auf
Flüssen wie Elbe und Rhein herrscht Niedrigwasser, und die
Landwirtschaft muss Ernteeinbußen hinnehmen."
Der Sommer 2018 zeige einmal mehr, "dass wir uns an die Folgen des
Klimawandels anpassen müssen", sagte Krautzberger. In den Städten
brauche es Grünflächen und Frischluftschneisen, die für Abkühlung
sorgen. Wichtig seien zudem "Hitze-Aktionspläne" und Warnsysteme. Für
die Landwirtschaft empfahl die UBA-Chefin hitzeresistentere Sorten zu
nutzen, Fruchtfolgen zu ändern und Monokulturen zu verringern.
Krautzberger kritisierte, dass Deutschland seine Klimaziele zu
verfehlen droht. Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sehe
zwar ambitionierte CO2-Minderungen vor. "Leider stellen wir fest,
dass seine Umsetzung nur sehr schleppend vorankommt. Schon das Ziel
für 2020, 40 Prozent weniger Treibhausgase freizusetzen als 1990,
werden wir verfehlen", sagte sie. Die notwendigen Maßnahmen in der
Energiewirtschaft, im Verkehr oder dem Gebäudesektor seien bekannt,
die wirtschaftlichen Folgen durchgerechnet und vertretbar. "Jetzt
müssen Taten folgen."
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Datum: 30.07.2018 - 21:31 Uhr
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