Baubeginn für weltweit einziges Bademoden-Museum / Historische Sammlungen, Kunstwerke und multimediale Unterhaltung ab 2019 (FOTO)
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(ots) -
In der Mitte der extrem befahrenen Europamagistralen A6 Paris-Prag
entsteht mit dem "BikiniARTmuseum" im Autobahn-Ausfahrtsbereich Bad
Rappenau das weltweit erste Museum für Bademode und Badekultur.
Gerade war Baubeginn für das 11 Millionen Projekt, das nächstes Jahr
im Spätherbst 2019 eröffnet werden soll.
Die einmalige Sammlung der Badebekleidung streift über drei
Jahrhunderte von 1870 bis heute und umfasst insbesondere die
Kulturkreise Europa, USA und Südamerika. Weiterhin überrascht die
kreative Vielfältigkeit des neuen Museums mit einem Kunstbereich -
Malereien, Skulpturen und besondere Fotoarbeiten aus allen
Kontinenten -, mit sozialpolitischen Themen - die Frau hatte für die
Freiheit beim Baden das zu tragen, was sie selbst wollte, in allen
Ländern jahrzehntelang gegen Verbote und Diskriminierung massiv
ankämpfen müssen -, mit prickelnden multimedialen Shows und
wechselnden Wanderausstellungen.
Bei der Baubeginnsfeier konnte man sich gleich einen guten
Eindruck verschaffen. Unter dem Motto "Das BikiniARTmuseum gewährt
erste Einblicke" wurden für die zahlreichen Gäste und für die
interessierte Öffentlichkeit zwei Ausstellungen "Bademode der
zwanziger Jahre" und "Kunstgegenstände aus allen Kontinenten"
inszeniert und im Freien arbeitete die internationale Künstlerin
Ekaterina Moré an einem Live-Kunstprojekt.
Hingucker waren einmal die "Likörelle" von Udo Lindenberg, die Udo
extra für das BikiniARTmuseum angefertigt hat, aber auch zwei
attraktive junge Mädchen im kompletten Badeoutfit der zwanziger
Jahre.
Udo Lindenberg in der Hauptstadt der Bademode
Für den Oberbürgermeister der Stadt Bad Rappenau, Sebastian Frei,
ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Bad Rappenau kann sich
aufgrund seiner Geschichte und dem nun startenden Projekt durchaus
als "Hauptstadt der Bademode" nennen. So haben zwei bedeutende
Bademodehersteller in Bad Rappenau begonnen: Benger Ribana und Felina
und die Weltmarke Triumph liegt auch gleich in der Nachbarschaft. Bad
Rappenau besitzt also eine große Tradition und wurde aufgrund seines
Bäder-Status schon in den 30er Jahren als "Seebad fern vom Meer"
bezeichnet.
Die Akzeptanz von "Badeanzug und Bikini" stellen ein Spiegelbild
der gesellschaftlichen Stellung der Frau in allen Ländern dar. So
werden im Museum Geschichten erzählt werden, die die Entwicklung der
Bademode anhand von Skandalen, Verboten, Genuss und Ästhetik
wiedergeben. Die für das Museum kreierte Symbolskulptur stellt dies
in den Fokus und zeigt eine junge Frau aus den sechziger Jahren, in
Gewinnerpose und Boxhandschuhe tragend. Dargestellt wird damit die
notwendige Durchsetzungskraft gegen den Widerstand der jeweiligen
konservativen Gesellschaft, um sich in der Freizeit an Strand, See
oder Freibad nicht auch noch regulieren lassen zu müssen.
Der Protagonist des neuen Projekts Alexander Ruscheinsky: "Die
Entwicklung des BikiniARTmuseums macht unvorstellbar Spaß. Wir sind
in Rio de Janeiro, Paris, London, Miami oder L.A. für Recherchen,
Interviews und zur Vervollständigung der Sammlungen unterwegs und
lernen tolle Menschen kennen, mittlerweile alles Freunde und Fans
unseres Projektes. Die Stelle, an der das Museum entsteht, ist
fantastisch, Mitte Paris-Prag, die Metropolregionen Stuttgart,
Mannheim und Frankfurt im Einzugsgebiet und in der direkten
Nachbarschaft die Besuchermagneten Technikmuseum, Badewelt,
Freizeitpark Tripsdrill, historisches Heidelberg, Experimenta
Heilbronn, Hockenheimring und viele mehr."
Pressekontakt:
RIPE 1816 GmbH, BikiniARTmuseum
Herr Maximilian Lang, Tel: 0941 280 90 99 1
lang@bikiniartmuseum.com
www.bikiniartmuseum.com
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Datum: 07.08.2018 - 10:14 Uhr
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