MDR: Aus Mitteldeutschland fließt wenig Kindergeld ins Ausland
ID: 1640473
das an im Ausland lebende Kinder fließt, sind die mitteldeutschen
Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nur wenig betroffen.
Derzeit werden laut Bundesagentur für Arbeit nur etwa 0,4 Prozent des
gezahlten Kindergeldes der drei Länder an Kinder ins Ausland
überwiesen, berichtet das MDR-Nachrichtenmagazin "Exakt". Demnach
bezogen im Juli in Sachsen die Eltern von knapp 662.000 Kindern
Kindergeld, davon lebten rund 2.500 Kinder im Ausland. In Sachsen
Anhalt bekamen Eltern von über 350.000 Kindern Kindergeld, davon
leben rund 1.300 Kinder im Ausland. In Thüringen erhielten von knapp
342.000 Kindern etwa 1.400 im Ausland Kindergeld.
Die mitteldeutschen Länder liegen damit weit unter dem
bundesweiten Durchschnitt. Dieser beträgt nach den Juli-Zahlen der
Bundesagentur für Arbeit rund 1,8 Prozent und ist damit mehr als
viermal so hoch wie der in Mitteldeutschland. In Gesamtdeutschland
beziehen demnach aktuell die Eltern von 15,2 Millionen Kindern
Kindergeld, 273.150 davon leben im Ausland. Zum Vergleich dazu das
bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen: Hier wird
Kindergeld für rund 3,4 Millionen Kinder ausgezahlt, davon etwa
21.000 im Ausland. Das sind etwas mehr als 0,6 Prozent.
Der Bezug von Kindergeld ist dann legal, wenn jemand in
Deutschland einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
nachgeht. Ein illegaler Kindergeldbezug liegt laut Eva Heidbreder,
Expertin für EU-Recht an der Uni Magdeburg, dann vor, wenn
vorgetäuscht wird, dass zum Beispiel der Lebensmittelpunkt in
Deutschland liegt oder vorgetäuscht wird, dass ein ordentliches
Arbeitsverhältnis in Deutschland besteht.
Mehr dazu unter mdr.de/investigativ.
Pressekontakt:
Ansprechpartner: Chefin vom Dienst
Kristina Ehrlich, Tel.: 0341 300 4824, Kristina.Ehrlich@mdr.de
Original-Content von: MDR Exklusiv-Meldung, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.08.2018 - 17:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1640473
Anzahl Zeichen: 2179
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leipzig
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 429 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"MDR: Aus Mitteldeutschland fließt wenig Kindergeld ins Ausland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
MDR Exklusiv-Meldung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Stimmung in Mitteldeutschland hat in der Corona-Krise einen Tiefstand erreicht. Knapp ein Jahr nach den ersten Fällen in Deutschland geht es den Menschen so schlecht wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Das ist das Ergebnis der aktuellen Befragung durch das Meinungsbarometer MDRfragt. Demnac
Korrektur: FAKT: Intensivbettenmangel deutlich größer als offiziell angegeben ...
Bitte verwenden Sie diese PI, der Kontakt und die Überschrift wurden geändert. Der Mangel an Intensivbetten für Covid-19-Patienten ist in den sächsischen Corona-Brennpunkten deutlich größer als offiziell gemeldet. Das zeigt ein Abgleich der freien Behandlungskapazitäten im "Divi-Intensi
FAKT: Corona-Lage in Kliniken dramatischer als angegeben ...
Der Mangel an Intensivbetten für Covid-19-Patienten ist in den sächsischen Corona-Brennpunkten deutlich größer als offiziell gemeldet. Das zeigt ein Abgleich der freien Behandlungskapazitäten im "Divi-Intensivregister" mit internen Bettenlisten der Krankenhäuser von fünf sächsische
Weitere Mitteilungen von MDR Exklusiv-Meldung
WAZ: Spurwechsel-Debatte - NRW-Arbeitsminister Laumann gibt Günther Rückendeckung: "Gut integrierte Menschen nicht abschieben" ...
NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich in der Unions-internen Debatte um eine Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für integrierte Asylbewerber auf die Seite des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) gestellt. Der hatte sich dafür ausgesprochen, gu
Rheinische Post: Ex-Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: Seehofer muss Bamf in den Griff bekommen ...
Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf, die Härtefall-Abschiebungen in die Hand des Bundes zu nehmen. "Seehofer ist jetzt gefordert, endlich die Abläufe im Bamf in den Griff zu bekommen", sagt
NRZ: Ein Minister darf nicht tricksen - von MANFRED LACHNIET ...
Er wollte besonders durchsetzungsstark sein; und er wollte damit möglichst vielen Menschen in NRW gefallen. Für Minister Stamp war die hemdsärmelige Abschiebung von Sami A. das Signal, dass er sich von einem mutmaßlichen Terroristen nicht auf der Nase herumtanzen lassen will. Erreicht hat St
Rheinische Post: Gabriel attackiert CDU-Minister Reul ...
Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat NRW-Innenminister Herbert Reul wegen seiner Äußerungen zum Fall Sami A. scharf kritisiert. "Weiß dieser Innenminister eigentlich, was er da sagt und wie nah er sich an den Begriff des ,gesunden Volksempfindens' annähert, der als ideo




