Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik - LKA: Mehr Raubgräber in Sachsen-Anhalt
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Raubgräberszene besonders in Sachsen-Anhalt. Das sagte Andreas von
Koß, Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA), der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Im Blick haben
die Ermittler Sammler, die auf eigene Faust historische Münzen,
Militaria, Waffen und ähnliches im Boden suchen - meist mit
Metalldetektoren. Laut LKA ist Sachsen-Anhalt für Raubgräber aufgrund
vieler kulturhistorisch "wichtigen Orte und Fundstellen" interessant.
Ein weiterer Grund: Die Metalldetektoren, die den Boden problemlos 20
bis 30 Zentimeter tief scannen können, werden immer billiger. "Im
Internet finden sich Modelle für wenige Hundert Euro", sagte Susanne
Friederich vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Halle
der Zeitung. Nach Zetiungsrecherchen ist der Harz ein Schwerpunkt
der Raubgräber. Hier hatte die Wehrmacht am Ende des Zweiten
Weltkriegs Waffen und Ausrüstungsgegenstände entsorgt.
Grundsätzlich gilt: Was Sammler im Boden finden, gehört dem Land. Ein
Verkauf kann wegen Hehlerei verfolgt werden.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 27.08.2018 - 02:00 Uhr
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