Bayernpartei: Neuer EU-Kommissions-Chef Weber - Apparatschik-Tausch statt Neuaufbruch
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Zu den aussichtsreichsten Nachfolge-Kandidaten zählt der
Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) im
EU-Parlament und CSU-Vize Manfred Weber.
Weber zählt innerhalb seiner Partei zu den unkritischen
EU-Jüngern: Er will die Menschen nach eigene Aussage "für die EU
begeistern" und hat sich stets für das eingesetzt, was er für ein
"starkes Europa" hält. Für die Bayernpartei wäre ein Kommissions-Chef
Weber eine vergebene Chance. Von der Neubesetzung dieses Postens
könnte ein Aufbruchssignal für die EU ausgehen. Ein Signal für eine
demokratische, eine subsidiäre EU. Diese erreicht man jedoch sicher
nicht, wenn man nur den einen Apparatschik gegen einen anderen
austauscht.
Auf einen anderen Aspekt wies der Generalsekretär der
Bayernpartei, Hubert Dorn, hin: "Eine bayerische Perspektive ist
natürlich auch von einen Kommissions-Chef Weber nicht zu erwarten.
Der Mann ist seit 2004 in Brüssel, war davor nur zwei Jahre im
Landtag, der steht für EU-Zentralismus und Bürokratie in Reinform.
Aber ehrlich gesagt - leider ist auch derzeit nichts anderes aus den
Reihen der CSU zu erwarten."
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Harold Amann, Landespressesprecher
presse@bayernpartei.de
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Datum: 07.09.2018 - 07:05 Uhr
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