Rheinische Post: Union der Mitte: Seehofer stärkt mit "unsäglichen Worten" politische Extremisten
ID: 1647503
Bloch, hat CSU-Chef Horst Seehofer eine Stärkung politischer
Extremisten durch den von ihm neu entfachten Streit um die
Migrationspolitik vorgeworfen. "Migration in undifferenzierter Weise
als Problem herabzuwürdigen, steht mit christsozialer Politik in
keinem Konsens. Mit unserer demografischen Entwicklung profitieren
wir mehrheitlich von ihr, dabei gibt es Chancen, Gefahren, Risiken
und Potenziale", sagte der Münchner CSU-Politiker der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Samstag). "Der Geist, der den unsäglichen Worten
Seehofers aber innewohnt, ist entscheidend: Die Vermischung
verschiedener Themen und die erneute Verrohung der politischen
Sprache dient nur noch mehr den teils extremen Rändern." Einen
werteorientierten, bürgerlich-christlichen Kompass für die
Bevölkerung stelle eine "Parole" wie Seehofers Formulierung, dass die
Migrationsfrage die "Mutter aller politischen Probleme" sei, nicht
dar. "Wenn es uns als CSU in den fünf verbleibenden Wochen bis zur
Landtagswahl nicht gelingt, Luft in unser internes Parteivakuum zu
lassen, dann wird die Partei ihr Ziel der absoluten Mehrheit
knallhart verfehlen." Da werde Seehofer auch Bundeskanzlerin Angela
Merkel keine Schuld mehr zuweisen können.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.09.2018 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1647503
Anzahl Zeichen: 1615
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 376 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Union der Mitte: Seehofer stärkt mit "unsäglichen Worten" politische Extremisten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: CDU verlangt "beherztere Bekämpfungsstrategien" gegen gewaltbereiten Extremismus ...
Angesichts der Vorkommnisse in Chemnitz hat die CDU "beherztere Bekämpfungsstrategien" gegen gewaltbereiten Extremismus gefordert. "Wer die Lehren aus dem Fall des NSU richtig zieht, muss gerade in der heutigen Zeit besonders viel in die Bekämpfung des Extremismus investieren&quo
Rheinische Post: Frauenrenten sind in vier Jahren um 31 Prozent gestiegen ...
Die durchschnittlichen Rentenbezüge von Frauen, die neu in Rente gehen, sind in den vergangenen vier um 31 Prozent gestiegen. Betrugen sie 2013 noch rund 546 Euro, sind sie bis 2017 auf rund 716 Euro angewachsen. Das geht aus Daten der Rentenversicherung hervor, die der Düsseldorfer "Rhe
Rheinische Post: FDP-Chef Lindner: "Mir wird zu schnell von Rechtsruck gesprochen" ...
FDP-Chef Lindner hat in der Debatte um die Migrationspolitik ein überreiztes Klima beklagt. "Wenn man Probleme und Chancen der Einwanderungspolitik anspricht, löst man oft öffentliche Empörung aus", sagte Lindner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Das sei üb
Rheinische Post: FDP-Chef Lindner plant Klage gegen den Soli ...
FDP-Chef Christian Lindner hat eine Klage gegen den steuerlichen Solidaritätszuschlag angekündigt. "Spätestens zum 1. Januar 2020 wird der Solidaritätszuschlag verfassungswidrig. Zu diesem Zeitpunkt würden wir dann auch gegen den Soli klagen, wenn es den politischen Willen ihn abzuschaff




