Rheinische Post: Kein Aufbruch, nirgends Kommentar Von Michael Bröcker

Rheinische Post: Kein Aufbruch, nirgends

Kommentar Von Michael Bröcker

ID: 1652728
(ots) - Diese Koalition wollte nicht regieren. Man
spürte es in nahezu jeder Äußerung eines Spitzenpolitikers von Union
und SPD am Abend der Bundestagswahl. Das ist nun ein Jahr her. Der
Aufbruch, die neue Dynamik, die Union und SPD Anfang des Jahres dann
doch in ihrem Koalitionsvertrag versprochen hatten, ist wenig zu
spüren. Die Posse um Herrn Maaßen ist so surreal, dass man Freunden
im Ausland die aktuelle Regierungskrise gar nicht erklären kann.
Union und SPD haben sich im Frühjahr erst über zwei Grenzübergänge
und nun über ein paar unglückliche Aussagen eines Behörden-Chefs so
zerfleischt, dass der Bruch im Raum stand und ein vertrauensvolles
Miteinander nicht mehr vorstellbar erscheint. Horst Seehofer, aber
offenbar auch Andrea Nahles, haben sich völlig entfernt von jedem
Gefühl ihrer einfachen Parteileute. Und die Kanzlerin stümpert munter
mit. Dabei steht so viel auf dem Spiel, vor allem lautet der Auftrag
an die großen Parteien, das zerrüttete Vertrauen der Deutschen in
ihre politische Führung wiederherzustellen. Dabei versagen sie
rundweg. Die Revisionsklausel war vielleicht noch eine der besseren
Ideen der großen Koalition. Doch CDU, CSU und SPD werden sich wohl
weiter durchwursteln, die Angst vor dem Wähler ist groß. Ein
Trauerspiel.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Angriff auf Iran

Kommentar Von Martin Kessler Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Großen Koalition
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.09.2018 - 20:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1652728
Anzahl Zeichen: 1604

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 457 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kein Aufbruch, nirgends

Kommentar Von Michael Bröcker
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


BERLINER MORGENPOST: S-Bahn muss verlässlich sein - Kommentar von Andreas Abel zu den anhaltenden Problemen bei der Bahntochter ...
S-Bahn-Kunden ärgern sich nahezu täglich über ihren Dienstleister: Wagen sind überfüllt, die Taktdichte zwischen zwei Zügen ist zu lang. Und dann kommt auch noch Unpünktlichkeit hinzu. Die war im vergangenen Jahr so gravierend wie seit der großen S-Bahnkrise von 2009 nicht mehr. Fast acht

Straubinger Tagblatt: Integration - Schäubles reiner Wein ...
Es zeugt vom großem Realitätssinn des Bundestagspräsidenten, wenn er erklärt, dass ein großer Teil der Asylbewerber langfristig in Deutschland bleiben wird. Wolfgang Schäuble schenkt den Bürgern reinen Wein ein - und bestätigt, was viele ohnehin seit Langem ahnen. Wenn es allerdings so i

Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zum Erdogan-Besuch: ...
Erdogan kommt als Bittsteller, denn auch sein wichtigstes Druckmittel lahmt: Mit der Kündigung des Flüchtlingsabkommen zu drohen, erübrigt sich, weil er auf die Milliarden aus Brüssel gar nicht mehr verzichten kann. Deshalb hat die Bundesregierung eine starke Position und kann Forderungen s

Der Tagesspiegel:Özdemir: Erdogan muss mich sehen und aushalten ...
Berlin - Der Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan löst in der Bundespolitik heftige Debatten aus. Oppositionspolitiker - darunter FDP-Chef Christian Lindner - sagten aus Protest gegen Erdogans Politik ihre Teilnahme am geplanten Staatsbankett ab. Grünen-Spitzenpolitike


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z