Umweltpreis 2018
Opterra Wössingen für Baden-Württembergischen Umweltpreis nominiert

(firmenpresse) -
Wössingen, 15. Oktober 2018
Opterra Wössingen für Baden-Württembergischen Umweltpreis nominiert
Preisverdächtiger Umweltschutz im Zementwerk
Zugegeben, an ein Zementwerk denkt man nicht unbedingt an erster Stelle, wenn es um einen Umweltpreis geht. Verdient hätte es das badische Werk allemal. Das Werk ist seit 2009 im Herstellungsverfahren stets auf dem aktuellen Stand der Technik und gilt als eines der energieeffizienteste und umweltschonendste Zementwerk Europas.
Und das Werk in Wössingen ist Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Arbeitssicherheit: „Die gesetzlich vorgegebenen Emissionswerte wurden 2017 im Jahresmittel zu 99,9 Prozent erfüllt. Mit zusätzlichen Maßnahmen und Investitionen streben wir weitere positive Entwicklungen an“, erklärt Jörg Heimburg, seit diesem Jahr Umweltleiter. Der Bergbauingenieur ergänzt stolz: „Die Stickstoffemissionen (NOx) beispielsweise wurden 2017 im Mittel erstmals unter 200 mg pro Kubikmeter gesenkt. Damit ist unser Zementwerk in Wössingen Vorreiter für die deutsche Zementindustrie, für die diese Grenzwerte erst ab 2019 gelten.“
Rohstoffgewinnung, Zementproduktion und Umweltschutz – wie geht das?
Im ständigen Dialog mit der Bevölkerung strebt die regionale Werkleitung nicht nur geringstmögliche Emissionswerte an, sondern sorgt durch sehr viele große und kleine Aktivitäten für den Erhalt von Natur und Umwelt. Sei es eigene Streuobstwiesen, ein gemeinsam mit Schulklassen entwickelter Naturlehrpfad, Insektenhotels oder durch Rekultivierung des Steinbruchs geschaffener Lebensraum für heimische Tierarten wie Kreuzkröte, Uhu, Fledermäuse und Wanderfalken.
Überhaupt gehören Steinbrüche sowie Kiesgruben zur Kulturlandschaft im Südwesten. Unvergessene Badeerlebnisse im Baggersee prägen die Kindheit ganzer Generationen. Renaturierte Steinbrüche sind für bedrohte Fauna und Flora ideale Lebensräume und sorgen für den Erhalt der Artenvielfalt in der Region.
In der Produktion setzt das Zementwerk statt auf fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl immer mehr verschiedene Ersatzbrennstoffe aus der gewerblichen Abfallentsorgung ein. Durch die hohe Flammentemperatur im Drehrohrofen von über 2000 Grad Celsius können diese Stoffe ohne die Entstehung belastender Abgase verbrannt werden.
Auch für die Energie der Zukunft zeigen sich die Verantwortlichen aufgeschlossen. Seit März 2017 steht zudem auf dem 12.000 m² großen Dach der Mischbetthalle eine Fotovoltaikanlage. „Selbst wenn wir den Umweltpreis diesmal nicht gewinnen sollten, bleiben wir weiter am Ball. Allein die Nominierung macht uns stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, bemerkt Werkleiter Stephan Schenk.
Arbeitssicherheit und Ausbildung
Das Werk ist stolz auf seine Unfallstatistik, die seit geraumer Zeit gegen Null geht, und dies obwohl die Rahmenbedingungen in der Zement-Produktion naturgemäß anspruchsvoller sind als in anderen Bereichen. Damit das so bleibt finden regelmäßig Weiterbildungen statt und sogenannte Safety Days. An diesen nimmt regelmäßig eine überwältigende Mehrheit der Belegschaft freiwillig teil. Ob Sekundenschlaf beim LKW-fahren, erste Hilfe leisten, oder der richtige Gebrauch von Feuerlöschern – bewusst machen, verhindern oder der Umgang von Gefahren will gelernt sein. Im letzten Jahr wurde Opterra Wössingen mit dem deutschen Arbeitsschutzpreis für die nachhaltigen Bemühungen belohnt.
Die Belegschaft ist in den letzten beiden Jahren leicht angestiegen. Lehrlinge werden bei den Meistern direkt ausgebildet. Durch die Kooperation mit dem Küchengerätehersteller Neff in Bretten erhalten Auszubildende die Möglichkeit in den Themen betreut zu werden, die im Werk nicht abgebildet werden können. Dem Zementwerk ist es bisher immer gelungen, Auszubildende zu übernehmen und so für eigenen regionalen Nachwuchs zu sorgen.
Bildunterschrift: Das Wössinger Zementwerk: Der knapp 110 Meter hohe Turm ist von Weitem erkennbar. Besucher willkommen!
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Über OPTERRA
OPTERRA Wössingen ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört die OPTERRA Gruppe zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den vier deutschen Werken sind 380 Mitarbeiter tätig, davon knapp 130 in Wössingen bei Karlsruhe. Moderne Technik und fachliche Kompetenz der Mitarbeiter setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 30 angebotenen Zementsorten. Das in einem stillgelegten Steinbruch eingebettete Werk in der badischen Gemeinde zeichnet sich durch ein großes Engagement für Umwelt und Arbeitssicherheit aus. Im ständigen Dialog mit der Bevölkerung strebt die regionale Leitung nicht nur geringstmögliche Emissionswerte an, sondern sorgt durch viele große und kleine Aktivitäten für den Erhalt von Natur und Umwelt. Sei es eine eigene Streuobstwiese, ein gemeinsam mit Schulklassen entwickelter Naturlehrpfad, Insektenhotels oder durch Rekultivierung geschaffener Lebensraum für heimische Tierarten wie Uhu, Fledermäuse und Wanderfalken. Mit einer umfassenden Modernisierung des Werkes im Jahr 2009 mit einem Investitionsvolumen von über 60 Millionen Euro wurden knapp 100 Prozent der Anforderungen zum verfügbaren Stand der Technik erreicht. Als eines der ersten Werke in Deutschland hält es die 200 mg/Kubikmeter Stickstoffoxide bei der Produktion sicher und dauerhaft seit Jahresbeginn 2017 ein. Auf dem 12.000 m² großen Dach der Mischbetthalle steht zudem eine Fotovoltaikanlage.
Über CRH
CRH (LSE: CRH, ISE: CRG, NYSE): CRH ist ein weltweit operierender Baustoffkonzern, der an ca. 3.800 Betriebsstätten weltweit 87.000 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 27 Milliarden Euro (Juni 2017) ist CRH der größte Baustoffkonzern in Nordamerika und der zweitgrößte weltweit. Der Konzern verfügt über Führungspositionen in Europa sowie über strategische Positionen in den aufstrebenden Wirtschaftsregionen Asiens und Südamerikas. CRH setzt sich für die Verbesserung der gebauten Umwelt ein, indem der Konzern anspruchsvolle Materialien und Produkte für den Bau und die Instandhaltung der Infrastruktur, den Wohnungsbau und Nichtwohnbau liefert. Als ein Fortune 500-Unternehmen ist CRH konstituierendes Mitglied des FTSE 100 Index, des EURO STOXX 50 Index und des ISEQ 20 mit an der NYSE gelisteten American Depositary Shares.
Pressekontakt
Karin Bacher
Consultants
Schreiben: kb(at)kbcuc.com
Sprechen: +49 151 4046 9874
Besuchen: Karl-Bührer-Str. 22, D-75177 Pforzheim
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Datum: 15.10.2018 - 09:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1660036
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Karin Bacher
Stadt:
Wössingen
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Kategorie:
Baustoffe
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 15.10.2018
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