Kölner Stadt-Anzeiger: IGBCE-Chef entschuldigt sich bei Grothus für Protestaktion
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Protestaktion von Mitgliedern seiner Gewerkschaft vor dem Haus der
Klimaschützerin Antja Grothus entschuldigt. Es sei "nachvollziehbar,
dass diese Demonstration vor ihrem Haus als Einschüchterungsversuch
verstanden wird", schrieb Vassiliadis in einem Brief an Grothus, aus
dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe) zitiert. Daher
wolle er sich persönlich entschuldigen: "Solche Aktionen entsprechen
nicht unserem Verständnis von politischen Auseinandersetzungen in der
Demokratie." Grothus ist Mitglied der Kohlekommission und tritt für
den Erhalt des Hambacher Forsts ein.
Zuvor hatte Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter der Grünen,
die Protestaktion scharf kritisiert. Es sei nicht akzeptabel, dass
die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie das Recht auf
Privatsphäre einer politischen Gegnerin "in so eklatanter Form"
verletze. "Ein solches Vorgehen ist geeignet, das Klima für einen
ehrlichen und offenen gesellschaftlichen Diskurs über den Ausstieg
aus der Kohle zu vergiften", schrieb der Grüne in einem Brief an
Vassiliadis.
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Datum: 17.10.2018 - 17:44 Uhr
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