Stimmungshoch im E-Handwerk hält an
ID: 1663028
Konjunkturumfrage Herbst 2018
Gegenwärtige Geschäftslage
Die baden-württembergischen Elektro-Betriebe sind sehr zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Lage: 80 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die gegenwärtige wirtschaftliche Lage mit ?gut? und damit noch besser als im Vorjahr (Herbst 2017: 77,6 %). Die baden-württembergischen Betriebe liegen damit über dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit bezeichnen 76,4 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage als gut. Kein einziger Betrieb (Herbst 2017: 2,4 %) nimmt die aktuelle Geschäftslage als ?schlecht? wahr. Beim Geschäftsklimaindex steigert das E-Handwerk im Südwesten mit 90,0 Punkten den Spitzenwert des Vorjahres (Herbst 2017: 87,6 Punkte).
Volle Auftragsbücher und längerfristige Auslastung
Die Elektro-Betriebe können sich über eine längerfristige Auslastung freuen. So verweisen 34,7 Prozent auf einen Auftragsbestand von zwei bis vier Monaten (Herbst 2017: 31,7%), 22,3 Prozent auf einen Auftragsbestand von über vier Monaten (Herbst 2017: 17,5%). Die meisten Aufträge erhalten die Elektro-Betriebe mit 34,2 Prozent (Herbst 2017: 32,8%) aus dem privaten Bereich, danach folgen Aufträge aus dem Gewerbe mit 31,9 Prozent und aus der öffentlichen Hand mit 24,5 Prozent.
Steigende Umsätze
Die positiven Konjunkturdaten schlagen sich im laufenden Jahr auch in der Umsatzentwicklung nieder. Für den Handwerksbereich notieren 52,6 Prozent der Betriebe gleichbleibende Umsätze (Herbst 2017: 52,5%), 38,6 Prozent der Betriebe verweisen auf steigende Umsätze (Herbst 2017: 39,3 %). Das statistische Landesamt Baden-Württemberg weist für die beiden ersten Quartale 2018 im Elektrotechniker-Handwerk eine Steigerung von 4,5 Prozent und 1,9 Prozent gegenüber den Vorjahresquartalen aus.
Hohe Nachfrage nach Fachkräften
Aufgrund der anhaltend guten Branchenkonjunktur verzeichnet die Branche nunmehr seit 2011 steigende Beschäftigtenzahlen. Und dieser Trend setzt sich auch, nach Angaben des statistischen Landesamtes, in den ersten beiden Quartalen 2018 fort. Unverändert herrscht jedoch sowohl branchenintern als auch branchenübergreifend ein ausgeprägter Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte. 55,8 Prozent (Herbst 2017: 61 %) der Betriebe verweisen aktuell auf offene Stellen.
E-Handwerk zieht bei Auszubildenden
Vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfs ist es für eine Branche wichtig, den Nachwuchs aufzubauen. Das baden-württembergische E-Handwerk hat damit Erfolg: So entscheiden sich jedes Jahr kontinuierlich mehr Jugendliche für eine Ausbildung im Elektrohandwerk. Derzeit werden 4.881 Auszubildende in einem der sieben Ausbildungsberufe ausgebildet.
Ausblick
Die Prognosen der Betriebe für die kommenden Monate sind optimistisch: 79,2 Prozent der Betriebe gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage auf hohem Niveau aus. 19,2 Prozent erwarten darüber hinaus noch weitere Verbesserungen. Auftragspotentiale ergeben sich in den Marktsegmenten ?Smart Home? und ?Smart Building?, intelligente Lösungen der Gebäudesystem- und Sicherheitstechnik, Energieeffizienz und Elektromobilität. Auch der Bereich der Photovoltaik in Kombination mit elektrischen Speichermedien wird zunehmend in den Fokus der Auftraggeber rücken.
Fazit
Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands: ?Wir nehmen die Entwicklungen in unserem Handwerk mit der anhaltenden Nachfrage nach elektrohandwerklichen Leistungen und die aktuellen positiven Umfrageergebnisse mit den Bestwerten erfreut zur Kenntnis. Insbesondere die Entwicklung bei der Beschäftigung und Ausbildung möchte ich hervorheben, zeigt dies doch eindrücklich die Attraktivität unserer Branche. Mehr als 60.000 Beschäftigte arbeiten aktuell in der Elektro-Branche in Baden-Württemberg. Das sind so viel wie noch nie - darauf sind wir sehr stolz. Und es werden kontinuierlich mehr: Jedes Jahr entscheiden sich rund 1.600 Auszubildende für einen der attraktiven Ausbildungsberufe im Elektrohandwerk ? somit sind wir auf einem guten Weg, um Nachwuchs zu sichern.?
Weitere Informationen und Charts über die Konjunkturumfrage gibt es unter https://www.fv-eit-bw.de/news/detailansicht/news/6224-stimmungshoch-im-e-handwerk-haelt-an.html
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ist die Dachorganisation der 37 Elektro- bzw. Informationstechniker-Innungen im Land und vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen von rund 7.500 Handwerksunternehmen der Elektrotechnik, der Informationstechnik und des Elektromaschinenbaus. Die mehr als 60.000 Beschäftigten der Branche erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als sieben Milliarden Euro. 4.881 junge Menschen werden derzeit in einem der sieben attraktiven Ausbildungsberufe zum Facharbeiter ausgebildet.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ist die Dachorganisation der 37 Elektro- bzw. Informationstechniker-Innungen im Land und vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen von rund 7.500 Handwerksunternehmen der Elektrotechnik, der Informationstechnik und des Elektromaschinenbaus. Die mehr als 60.000 Beschäftigten der Branche erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als sieben Milliarden Euro. 4.881 junge Menschen werden derzeit in einem der sieben attraktiven Ausbildungsberufe zum Facharbeiter ausgebildet.
Datum: 23.10.2018 - 10:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1663028
Anzahl Zeichen: 5430
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stimmungshoch im E-Handwerk hält an"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fachverband Elektro- und Informationstechnik (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die baden-württembergischen Elektro-Fachbetriebe blicken bei unverändert stabiler Branchenkonjunktur zuversichtlich auf die kommenden Monate. Dabei melden über die Hälfte der befragten Fachbetriebe offene Stellen. Dies ergab die aktuelle Frühjahrsumfrage des Fachverbands Elektro- und Informatio
E-Handwerk auf der eltefa - smart, sicher und vernetzt ...
Die Elektrobranche trifft sich von 20. bis 22. März auf der Fachmesse eltefa bereits zum 20. Mal in Stuttgart. Rund 25.000 Fachbesucher aus Handwerk, Industrie, Handel, Planung und Architektur werden sich bei den rund 500 Ausstellern über deren aktuelle Produkte und Innovationen informieren. Beson
Die größte Landesmesse der Elektrobranche lädt ein ...
Von 20. bis 22. März öffnet die eltefa - Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik - auf dem Gelände der Messe Stuttgart zum 20. Mal ihre Pforten. Über rund 500 Aussteller in vier Hallen und ein umfangreiches Rahmenprogramm erwarten die Besucher. Der Fachverband Elektro- und Informationstechn
Weitere Mitteilungen von Fachverband Elektro- und Informationstechnik
Schäden durch Schwingungen vermeiden ...
Ventilatoren für den Einsatz in Luft-, Kälte- und Klimatechnik oder anderen industriellen Anwendungen werden in der Regel auf Herz und Nieren geprüft und müssen sich beim Hersteller in langen Dauertests und unter harten Bedingungen bewähren. Werden sie jedoch falsch eingebaut, können Schwingun
Politischer Kohlenausstieg kostet 100 Milliarden Euro und gefährdet nachhaltige Strukturentwicklung ...
Klimaschutz muss soziale und regionale Verantwortung berücksichtigen - Schneller Kohlenausstieg kostet mindestens 100 Milliarden Euro Ein durch den Klimaschutzplan 2050 politisch forcierter Ausstieg aus der Braunkohle mit einem vorzeitigen Abschalten von Kraftwerken schon in den kommenden J
Wenn Experten nachteilige Stromtarife empfehlen / Verbraucher zahlen oft zu viel für ihren Strom (FOTO) ...
Mit über 900 Stromversorgern auf dem deutschen Markt, fällt die Anbietersuche vielen Verbrauchern schwer. Denn in dem Tarifdschungel verstecken sich auch einige schwarze Schafe, die Neukunden mit attraktiven Angeboten locken, um danach mit fiesen Tricks ihre Kunden auszubeuten. Unabhä
AGORA-Energiewende-Direktor Dr. Patrick Graichen bei Stiebel Eltron ...
?Viele andere europäische Länder sind in ihrer Klimapolitik deutlich weiter als Deutschland. Dort hat man verstanden, dass CO2-Einsparziele keine Absichtserklärungen sind, sondern auf verbindlichen Verträgen beruhen. Wenn Deutschland seine zugesagten Einsparungen nicht erreicht, wird es in eini




