DIHK-Präsident zur heutigen Steuerschätzung: Ohne Reformen wird Deutschland 2022 im Vergleich der OECD-Länder die höchste Steuerbelastung haben
ID: 1663969
"Wir müssen runterkommen von den hohen Steuerlasten", sagt Schweitzer. "Nur so können wir im Wettbewerb um Zukunftsmärkte und Fachkräfte mithalten. Nur so bleibt unser Land im internationalen Vergleich attraktiv."
Schon heute rangiere Deutschland bei der Steuerbelastung der Unternehmen im oberen Drittel, gibt er zu bedenken. Ohne Reformen werde Deutschland 2022 im Vergleich der OECD-Länder sogar die höchste Steuerbelastung haben.
"Die Bundesregierung sollte jetzt die Chance nutzen, die Rahmenbedingungen auch für die Unternehmen am Standort Deutschland zu verbessern", mahnt der DIHK-Präsident. Es gebe ausreichend große Spielräume, um in der laufenden Legislaturperiode die Maßnahmen des Koalitionsvertrags zu finanzieren und gleichzeitig die Steuerbelastung von Bürgern und Betrieben zu senken.
Auch Länder und Kommunen verzeichneten stark steigende Steuereinnahmen, berichtet Schweitzer. "So können sie ab 2020 die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten und ihre Haushalte ohne Kredite finanzieren. Steuerentlastungen, die von ihnen mitgetragen werden müssten, sind daher möglich."
Der DIHK habe "eine ganze Reihe von finanzierbaren Vorschlägen" vorgelegt, mit denen in Deutschland die Investitionsbremsen gelöst werden könnten: "Dazu gehören der vollständige Abbau des Solidaritätszuschlags, die Verbesserung der Abschreibungsbedingungen, die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, weniger Steuern auf Gewinne, wenn Unternehmen diese Gewinne wieder investieren, und überfällige Anpassungen bei der Verzinsung im Steuerrecht."
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 25.10.2018 - 10:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1663969
Anzahl Zeichen: 1945
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 347 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DIHK-Präsident zur heutigen Steuerschätzung: Ohne Reformen wird Deutschland 2022 im Vergleich der OECD-Länder die höchste Steuerbelastung haben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Lieferschwierigkeiten sowie deutliche Preissteigerungen bei Vorprodukten und Rohstoffen machen derzeit nicht nur der international orientieren deutschen Industrie zu schaffen – sie treffen Betriebe sämtlicher Branchen und Größenklassen. Das zeigt eine aktuelle DIHK-Auswertung unter knapp 3.000
Ausbildung live: Webinar liefert Antworten aus erster Hand ...
"Noch ein Riesen-Fragezeichen, was ihr in Zukunft machen wollt?" Für Jugendliche, die das für sich bestätigen können, richtet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 23. Juni ein Live-Webinar aus, in dem Azubis aus dem wahren Leben berichten und Fragen beantworten. Was i
IHK-ibi-Handelsstudie 2020 ...
Bereits jeder zweite Einzelhändler in Deutschland nutzt Online-Vertriebskanäle. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie ?Der deutsche Einzelhandel 2020? des Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg, die zusammen mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und 46 Ind
Weitere Mitteilungen von Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Wertlose Währungen erhöhen den Wert des Goldes ...
Zentralbanken des Westens und Regierungen setzen auf billiges Geld und Schulden. Gold sollte der Gewinner sein. Denn die Fiat-Währungen ? das sind grundsätzlich Währungen, die durch einen Regierungsbeschluss als Zahlungsmittel festgelegt werden ? verlieren während ihres Daseins immer weiter an W
Versicherungstipp: Winterreifen aufziehen und Police checken ...
Der Winter kommt langsam, aber stetig. Zwar gibt es in Deutschland keine generelle Winterreifenpflicht für einen festen Zeitraum, aber die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass man bei winterlichen Straßenverhältnissen nur mit ?geeigneter Bereifung? unterwegs sein darf. Auf was Autofahrer ach
ADVA erzielt Quartalsumsatz von EUR 126,2 Mio. in Q3 2018 ...
br /> Quartalsumsatz steigt sequentiell und im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 126,2 Mio. Proforma Betriebsergebnis bei EUR 6,8 Mio. (5,4% vom Umsatz) Ausblick Q4 2018: Umsatzerlöse EUR 126 - 136 Mio.; Proforma Betriebsergebnis 3% - 7% vom Umsatz ADVA Optical Networking (ISIN: DE0005103
Wertlose Währungen erhöhen den Wert des Goldes ...
Denn die Fiat-Währungen – das sind grundsätzlich Währungen, die durch einen Regierungsbeschluss als Zahlungsmittel festgelegt werden – verlieren während ihres Daseins immer weiter an Wert. Gold dagegen besitzt eine ungefähr vier Jahrtausende alte Erfolgsstory als Schutz gegen den Verfall de




