NOZ: 100.000 Herztote pro Jahr: Stiftung fordert von Städten mehr Defibrillatoren an öffentlichen Orten
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Städten mehr Defibrillatoren an öffentlichen Orten
Präsident der Björn Steiger Stiftung: Richtiges öffentliches
Bewusstsein und Engagement gegen den Herztod fehlt
Osnabrück. Zum Weltmännertag (3. November) hat die Björn Steiger
Stiftung die Städte und Landkreise dazu aufgefordert, mehr im Kampf
gegen den Herztod zu tun und mehr Defibrillatoren an öffentlichen
Orten zu installieren. Der Präsident der Stiftung, Pierre-Enric
Steiger sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Das richtige
öffentliche Bewusstsein und Engagement gegen den Herztod fehlt - und
das bei den vielen Opfern." Pro Jahr sterben nach Angaben der
Stiftung etwa 100.000 Menschen am Herztod. Bei Männern ist das Risiko
eines Herzinfarkts größer als bei Frauen - auch wegen ungesunder
Lebensgewohnheiten wie Übergewicht, Rauchen und Trinken. Steiger
forderte von Politik und Verwaltung, Defibrillatoren den gleichen
Stellenwert wie den überall präsenten Feuerlöschern einzuräumen. Ein
Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das ein aus dem Takt
gekommenes Herz durch Stromimpulse in Verbindung mit Herzdruckmassage
wieder zu einem normalen Herzschlag anregt. Er kritisierte auch, dass
ein bundesweites vollständiges Kataster über die Standorte von
Defibrillatoren fehlt. Der Stiftungs-Präsident sagte zudem, dass zu
wenige Einwohner mit Erster Hilfe vertraut seien und im Notfall
eingreifen könnten: "Oft genug kommt dann jede Hilfe zu spät, hier
muss sich etwas ändern." Nötig seien öffentliche Schulungen für
Bürger. Die Björn Steiger Stiftung ist eine private Stiftung mit Sitz
im baden-württembergischen Winnenden und engagiert sich für die
Notfallhilfe. +++
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Datum: 03.11.2018 - 07:00 Uhr
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