BERLINER MORGENPOST: exklusiv: Berliner unzufrieden mit Senatsbeschluss zur Schließung des Flughafen Tegels
ID: 1668682
Sperrfrist: Freitag (9. November 2018), 6 Uhr:
Die Berliner sind mehrheitlich unzufrieden mit der Entscheidung
des Senats, den Flughafen Tegel (TXL) nach der Eröffnung des BER zu
schließen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstitut Insa hervor, die der "Berliner Morgenpost"
(Freitag-Ausgabe) exklusiv vorliegt. Rund zwei Drittel der Befragten
(64 Prozent) gaben demnach an, dass sie den Beschluss des
rot-rot-grünen Senats, TXL trotz gegensätzlichen Volksentscheids zu
schließen, für falsch halten. Richtig finden ihn nur 24 Prozent.
Unzufrieden über die Entscheidung sind laut der Studie nicht nur die
Anhänger der Oppositionsparteien FDP, CDU und AfD, die sich im
Wahlkampf für eine Offenhaltung Tegels ausgesprochen hatten. Auch
unter den Wählern der Regierungsparteien SPD, Linke und Grüne finden
viele das Ignorieren des Volksentscheides nicht richtig. Groß ist der
Unmut vor allem unter den Anhängern der Grünen: 69 Prozent ihrer
Wähler sagten, sie fänden die Entscheidung des rot-rot-grünen Senats
falsch. "Die Grünen-Wähler mögen es offenbar nicht, wenn sich die
Regierung Volksentscheide ignoriert", sagte Insa-Chef Hermann Binkert
der "Berliner Morgenpost". FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja mahnte,
dass Berlin Tegel brauche - nicht zuletzt, weil die geplante
Eröffnung des Hauptstadtairports BER im Jahr 2020 nicht sicher sei.
Beim Tegel-Volksentscheid hatten sich im vergangenen Jahr 56,1
Prozent der Wähler für einen dauerhaften Weiterbetrieb von TXL
ausgesprochen. Weil kein Gesetz zur Abstimmung stand, konnte sich der
rot-rot-grüne Senat darüber hinwegsetzen. Insa hat für die Studie
1019 Berliner befragt, Auftraggeber ist die FDP-Fraktion im
Abgeordnetenhaus.
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Datum: 08.11.2018 - 22:36 Uhr
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Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
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