Westfalenpost: Jens Helmecke zu Friedrich Merz
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am Wochenende beim CDU-Kreisparteitag in seiner Sauerländer Heimat
den Status einer "Lichtgestalt". Dennoch war nicht
selbstverständlich, dass der weltgewandte Jurist und
Wirtschaftslobbyist uneingeschränkte Zustimmung einsammeln konnte.
Der Erfinder der "Bierdeckel-Steuer" gilt in der Bevölkerung nach wie
vor vielen als Neoliberaler, auch wenn er sich dagegen verwehrt. Merz
ist ein kluger Kopf und insofern lernfähig. Die klare Forderung an
die Wirtschaft, deutlich mehr für die betriebliche Altersvorsorge
ihrer Beschäftigten zu tun, klingt gut und beinahe
sozialdemokratisch, gehört aber letztlich für Unternehmer im
ureigensten Interesse auf die Agenda, um als attraktiver Arbeitgeber
dazustehen. Man darf sich nicht täuschen: Der Merz 2018, auf dem Weg
zurück an die Spitze der CDU, will der Moderne in der Partei zwar
Raum geben, definiert sich aber klar als Konservativer. Anstand,
Benehmen, Verteidigung von Recht und Gesetz gehören zu seinen
zentralen Werten. Allesamt sind sie notwendig für den Erhalt unserer
parlamentarischen Demokratie und um ein Überhandnehmen radikaler
Strömungen zu verhindern. Es scheint, als sei Merz dazu in der Lage.
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Datum: 11.11.2018 - 20:20 Uhr
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