Rheinische Post: Hoffnungen auf Integration durch Leiharbeit erfüllen sich für die meisten Flüchtlinge nicht
ID: 1671017
Flüchtlinge in den regulären Arbeitsmarkt haben sich für die meisten
Leiharbeiter unter ihnen nicht erfüllt. Das berichtet die
Düsseldorfer "Rheinische Post" (Freitag) unter Berufung auf eine
Auflistung der Bundesregierung auf Anfrage der Linken. 90 Tage nach
dem Ende eines Leiharbeitsverhältnisses landen danach rund 80 Prozent
aller syrischen, afghanischen und irakischen Staatsangehörigen nicht
in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, sondern in der
Arbeitslosigkeit (54 Prozent), in geringfügiger Beschäftigung (knapp
sechs Prozent) oder in neuer Leiharbeit (20 Prozent). Konkret
schafften es im vergangenen Jahr von 9742 Leiharbeitern aus den
Kriegsgebieten nur 2191 nach dem Ende ihrer Verträge in reguläre
Jobs. Wie sich aus der Übersicht des Bundesarbeitsministeriums weiter
ergibt, unterscheidet sich der Umgang mit Flüchtlingen als
Leiharbeiter signifikant von dem mit ihren deutschen Kollegen.
Bezogen auf alle beendeten Leiharbeitsverhältnisse werden bei Syrern,
Afghanen und Irakern 83 Prozent bereits innerhalb von neun Monaten
beendet, während es bei deutschen Staatsangehörigen nur 27 Prozent
sind. Nach neun Monaten müssen Leiharbeiter vergleichbare Löhne zur
Stammbelegschaft erhalten. Linken-Arbeitsmarktexpertin Jutta
Krellmann bezeichnet es vor diesem Hintergrund als "zynisch",
Leiharbeit als Integrationsmotor anzupreisen. "Leiharbeit ist eine
Sackgasse und kein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt",
unterstrich die Politikerin.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.11.2018 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1671017
Anzahl Zeichen: 1922
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 387 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Hoffnungen auf Integration durch Leiharbeit erfüllen sich für die meisten Flüchtlinge nicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalenpost: Torsten Berninghaus zum Wisent-Projekt ...
Dass der Streit um die Wisente heute den Bundesgerichtshof und damit das höchste deutsche Gericht beschäftigt, ist bezeichnend. Es zeigt, wie tief der Riss ist, der durch unsere Region führt. Wittgenstein und Sauerland stehen sich gegenüber. Das liegt auch daran, dass Prognosen, die dieses vi
Rheinische Post: Kommentar: Sichere Müllabfuhr ...
Sicherheit geht vor - und steht über allem. Auch in der Entsorgungswirtschaft. Es ist gut, dass die großen Müllfahrzeuge nicht mehr rückwärts in bestimmte Straßen fahren dürfen, weil es dafür viel zu eng ist. Zu groß ist die Gefahr schwerer Unfälle beim Rückwärtssetzen, von denen es
Rheinische Post: Kommentar: Die AfD im Glashaus ...
Die AfD wird nicht müde zu betonen, dass sie eine junge Partei ist. Damit rechtfertigt sie etwa, dass sie kein schlüssiges Rentenkonzept besitzt oder auf andere drängende Fragen keine Antworten hat. Die AfD ist jung, da will sie anders sein als die Alten. Sie will, unter anderem, CDU, SPD und
Rheinische Post: Kommentar: Diesel-Krise schürt Politik-Verdrossenheit ...
Als die schwarz-gelbe Landesregierung ihren Dienst antrat, wollte sie das Bundesland erneuern, die Wirtschaft entfesseln und NRW wieder zu den Top-Adressen in Deutschland machen. Nun bedrohen Diesel-Fahrverbote das gesamte Projekt. In keinem anderen Bundesland sind so viele Städte von Klagen be




