Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien und Abschiebungen
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wer schwere Straftaten begehe, könne "doch nicht ernsthaft erwarten,
dass er bei uns Schutz und Hilfe findet". Mag sein. Er kann aber
erwarten, vor Folter und Tod geschützt zu werden. Das ergibt sich
schon aus Artikel eins des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist
unantastbar." Wer den Syrien-Bericht des Auswärtigen Amts gelesen
hat, dem wird rasch klar, dass die Frage nach Abschiebungen gen
Syrien ganz falsch gestellt ist. Die Frage kann nicht lauten, wie wir
diese Menschen wieder loswerden können. Sie muss lauten, wie wir sie
dauerhaft integrieren können - um der Menschen sowie unseres Landes
und unserer Grundwerte willen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 20.11.2018 - 18:45 Uhr
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