neues deutschland: Trump lässt Despoten walten - Kommentar zum Statement des US-Präsidenten im Fall des ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi
ID: 1672880
nächster Wahlkampfslogan sein. Er wäre ihm vermutlich nicht einmal
peinlich. Das beweist sein präsidiales Statement zum Fall des
ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Darin hält Trump
fest: Der Mord war schrecklich. Saudi-Arabiens Machthaber Mohammed
bin Salman wusste vielleicht davon. Doch selbst wenn - Sanktionen
wird es nicht geben.
Die USA als Führungsmacht: Das bedeutete jahrzehntelang offiziell
ein weltweites Eintreten für die individuellen Menschenrechte. Ja, im
Geheimen traten US-Präsidenten diese allzu oft mit Füßen, doch der
Schein wurde zumindest gewahrt. Bis Donald Trump gewählt wurde. Von
nun an hieß »America first!«, sogar im eigenen Land die Freiheit von
Rede, Meinung, Versammlung und Presse mit Füßen zu treten. Jetzt hat
Trump auch noch das Recht auf Leben auf diese Liste gesetzt.
Khashoggi wohnte schließlich in den USA. Aber wen kümmert Mord,
solange Mohammed Hunderte Milliarden für US-Waffen zahlt und in Jemen
Trumps erklärten Erzfeind Iran bekämpft.
Der Präsident stellt Despoten in aller Welt einen Freibrief aus.
Und er stellt die westlichen Werte zum Verkauf. Ob das Arbeitsplätze
erhält oder einfach nur Trumps Privatkassen füllt, ist letztlich
völlig egal. Wollen die USA in Zukunft irgendeine moralische
Führungsrolle beanspruchen, muss der Kongress nun einschreiten und
die saudische Königsfamilie sanktionieren. Die Macht dazu hätte er.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.11.2018 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1672880
Anzahl Zeichen: 1829
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 478 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Trump lässt Despoten walten - Kommentar zum Statement des US-Präsidenten im Fall des ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Frankfurter Rundschau: Besser als ihr Ruf ...
Die Studie über das Konsumverhalten von Eltern widerlegt das Vorurteil, wonach Eltern das Kindergeld lieber für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik ausgeben als für Kinderzimmer, Klamotten oder Kitabeiträge. Demnach hat ein seltsames Weltbild, der Eltern, unter den Generalverdacht st
Straubinger Tagblatt: Italienischer Haushalt - Alle Chancen auf Hilfe ...
Die Kommission bekommt nun die Quittung dafür, dass sie in der Vergangenheit gerade auch bei anderen großen Schuldensündern weggeschaut hat. Das liefert den Populisten in Rom einen willkommenen Anlass, sich erneut als Opfer der angeblichen europäischen Diktatoren in Brüssel zu inszenieren.
Wahnsinn mit Methode ...
Eigentlich sollte es nur eine kleine, einmal gespielte Posse zur Eröffnung der Faschingszeit 1890 in Mainz werden. Doch die ?Pension Schöller? wurde ein so großer Erfolg, dass der Schwank nach Berlin transferiert und auch dort gespielt wurde und schließlich von da aus seinen Siegeszug über die
ARAG Recht schnell... ...
+++ Kündigungsfrist von sechs Monaten für Krippenvertrag zu lang +++ Eine vorformulierte Kündigungsfrist von sechs Monaten in einem Krippenvertrag ist laut ARAG unangemessen lang und daher unwirksam. Das Amtsgericht München hielt die Frist hier unter anderem mit Blick auf die streitige Klausel,




