Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Italien
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sie in der Vergangenheit gerade auch bei anderen großen
Schuldensündern weggeschaut hat. Das liefert den Populisten in Rom
einen willkommenen Anlass, sich erneut als Opfer der europäischen
Diktatoren in Brüssel zu inszenieren. Das ist Unsinn. Weil Italien
niemandes Vasall und schon gar kein Leichtgewicht dieser
Währungsunion ist. Das macht den Weg frei für einen gemeinsamen Weg
der EU mit Rom. Das Land hat alle Chancen, Hilfe zu bekommen. Das
Einzige, was die italienische Staatsspitze einbringen müsste, wäre
ein deutliches Bekenntnis zu den Regeln, die in diesem Euro-Klub aus
guten Gründen gelten.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 21.11.2018 - 18:33 Uhr
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