Rheinische Post: Kommentar: Irrtum der Geschichte
ID: 1673913
Regierungschefs das Ende der EU der 28 besiegeln, passt die Stimmung
zu den Ereignissen. Es wird nicht mehr debattiert, es wird nur noch
das Unvermeidliche vollzogen. Und kein einziger der anwesenden
führenden Politiker Europas kann zufrieden sein mit diesem Schritt.
Alle wissen: Es wird keine Gewinner geben. Immer deutlicher wird,
dass die Brexit-Entscheidung als Panne des demokratischen
Meinungsbildungsprozesses in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Heute, da sich die Folgen abzeichnen, hätten die Brexiteers wohl
keine Mehrheit mehr. An den britischen Abgeordneten liegt es nun zu
entscheiden, ob der Brexit-Vertrag vom britischen Souverän angenommen
wird. Aus EU-Sicht erfreulich: Anders als vielfach befürchtet hat der
Austrittswunsch der Briten keine ansteckende Wirkung im Rest der EU
gehabt. Während der der Verhandlungen haben sich die 27
EU-Mitgliedstaaten zudem einig gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass
dieses Bedürfnis nach Einigkeit auch andere Politikbereiche erfasst,
wo die Bevölkerung seit Jahren auf Erfolge wartet, etwa in der
Migrationspolitik.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.11.2018 - 21:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1673913
Anzahl Zeichen: 1437
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 448 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Irrtum der Geschichte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Migration ist und bleibt Top-Thema ...
In der CDU ist der Kampf um die Deutungshoheit ausgebrochen, wie man frustrierte Ex-CDU-Wähler von der AfD zurückholt. Gut so. Niemand muss sich damit abfinden, dass die AfD zweistellige Ergebnisse erzielt und in allen Landesparlamenten sitzt. Alle drei Kandidaten für den Vorsitz halten deshal
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur SPD ...
Die SPD schaut in den Abgrund. Und das Bittere ist: Sie ist selbst schuld daran. Die Sozialdemokraten sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie die Menschen und deren Sorgen aus dem Blick verloren haben. Im Bund wie im Land geht es vor allem darum, die eigenen Mitglieder zu überzeuge
Neue Westfälische (Bielefeld): EU nimmt Brexit an Kleiner Hoffnungsschimmer Carsten Heil ...
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben für die EU entschieden: Der Brexit-Vertrag wird gebilligt. Das ist zum Heulen. Jedenfalls wenn Weinen eine Kategorie des politischen Geschäftes wäre. Dass Großbritannien die Europäische Union verlässt, ist und bleibt nicht nur traurig, son
Mittelbayerische Zeitung: Das Kalkül der Populisten / Natürlich handelt die Regierung in Rom unverantwortlich. Dennoch sollte die EU im Haushaltsstreit einlenken. Von Julius Müller-Meiningen ...
Man kennt die Situation aus Familien. Die Kinder gehorchen nicht. Die Eltern haben die Wahl, ein Auge zu zu drücken oder den Kindern die eigenen Vorstellungen mit Autorität und Strafen aufzwingen zu wollen. Auch die EU trägt Züge einer Familie, die es gerade mit einem besonders widerspenstig




