Rheinische Post: Kommentar: Schlechte Aussichten für spätere Rentner
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sicher - aber nur für die, die jetzt schon in Rente sind oder die bis
2025 in Rente gehen werden. Für die Jüngeren bekundet der
Bundesarbeitsminister zwar die Absicht, auch für sie nach 2025 ein
hohes Rentenniveau festzulegen. Dass ihm dies noch in dieser
Legislaturperiode gelingen wird, ist aber mehr als fraglich. Denn die
Rentenkommission soll ihre Vorschläge erst im Frühjahr 2020 vorlegen.
Danach bleibt nicht mehr viel Zeit in dieser Periode. Die doppelte
Haltelinie für Rentenniveau und Rentenbeitragssatz bis 2025 ist eine
Politik zu Lasten der Jüngeren. Das zu leugnen, wie es Heil und
andere gerne tun, ist unehrlich, denn sie wissen es besser. In der
Rentendebatte sollten aber endlich die Interessen derer eine größere
Rolle spielen, die die soziale Sicherung in Zukunft garantieren
sollen. Ohne sie ist alles nichts. Der Rentenbericht der Regierung
macht deutlich, wie stark das Rentenniveau nach 2025 abnehmen wird -
auf unter 45 Prozent bis 2032. Gleichzeitig soll der Beitragssatz auf
22,5 Prozent steigen. Beides bedeutet nichts Gutes für die Jüngeren:
Die gesetzliche Rente sichert sie weniger ab, während zugleich wegen
steigender Lohnzusatzkosten die Aussicht auf einen künftig genauso
hohen Beschäftigungsstand wie heute sinkt.
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Datum: 28.11.2018 - 20:52 Uhr
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