Pflegende brauchen dringend Entlastung / Der bpa begrüßt den Spahn-Vorschlag zum Aufbau von Pflegeschulen im Ausland für zusätzliche Fachkräfte
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sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, begrüßt den Vorschlag von
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Pflegeschulen im Ausland
aufzubauen und künftige Pflegefachkräfte dort bereits Deutsch lernen
zu lassen. "Wer pflegebedürftigen Menschen eine verlässliche
Unterstützung sichern will, muss jede Möglichkeit nutzen, Deutschland
attraktiv auch für ausländische Pflegefachkräfte zu machen. Wir haben
Rekordausbildungszahlen in der Altenpflege, 100.000 zusätzliche
Stellen besetzt und trotzdem spürbare Versorgungsengpässe bei
pflegebedürftigen Menschen. Deutschland kann es sich gar nicht
erlauben, Möglichkeiten zur Gewinnung von Pflegefachkräften nicht zu
nutzen, weil ansonsten pflegebedürftigen Menschen keine Versorgung
angeboten werden könnte. Kritik an konstruktiven Vorschlägen, wie
z.B. der Qualifizierung auch im Ausland, ist nichts anderes als
Zynismus auf Kosten pflegebedürftiger Menschen", sagt Meurer und
weist darauf hin, dass die Mitglieder des bpa sich schon seit Jahren
zu "equal payment" verpflichtet haben. "Phobien linker Politiker
zementieren den Versorgungsmangel."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa
23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.
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Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.:
030/30 87 88 60
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Datum: 29.11.2018 - 16:54 Uhr
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