Connemann: Ehrenamt von Bürokratie entlasten
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zum Ehrenamt am 10. Dezember
Am heutigen Mittwoch ist der Internationale Tag des Ehrenamts.
Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:
"Das Ehrenamt muss von einem Zuviel an Bürokratie entlastet
werden. Über 30 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich
aktiv. Sie machen unser Zusammenleben jeden Tag ein Stück besser,
gerechter und lebenswerter. Das Ehrenamt ist die Seele unseres
Zusammenlebens. Aber Ehrenämtler sind keine Berufsprofis. Deshalb
sind Gesetze und Verordnungen, wie sie u.a. für Gewerbe gelten, im
Ehrenamt fehl am Platz. Wo Freiwillige ihre begrenzte Freizeit
opfern, muss sich der Staat zurücknehmen. Hier muss bewusst
unterschieden werden zwischen dem Selbstgebackenen beim Kirchenbasar
und dem Kuchen aus der Konditorei, zwischen dem Public-Viewing zur
Weltmeisterschaft im Behindertenheim oder vor dem Brandenburger Tor.
Ob Feuerwehren oder THW, ob in den Kirchen oder beim Sport: Das
Ehrenamt ist das Kraftzentrum für unser Miteinander. Ohne die vielen
Freiwilligen ist kein Staat zu machen. Besonders in den ländlichen
Regionen ist das Ehrenamt ein zentraler Baustein für die
Lebensqualität und das Miteinander vor Ort. Doch auch das Ehrenamt
unterliegt dem Wandel. Die moderne Kommunikation macht die Vernetzung
der Freiwilligen untereinander leichter. Ideen lassen sich schneller
umsetzen. Gleichzeitig schrecken traditionelle Vereinsstrukturen und
bürokratische Hürden ab."
Hintergrund: Der Internationale Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember
dient dem Dank und der Anerkennung der ehrenamtlich aktiven
Bürgerinnen und Bürger. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am
Montag, dem 10. Dezember, über die Zukunft des Ehrenamts in einem
öffentlichen Fachgespräch im Deutschen Bundestag diskutieren.
Weiterführende Informationen unter www.cducsu.de/veranstaltungen
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Datum: 05.12.2018 - 16:02 Uhr
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