Rheinische Post: Altmaier kritisiert Schäuble für Merz-Vorstoß und wirbt für Kramp-Karrenbauer
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Wahlempfehlung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble für
Friedrich Merz zum neuen CDU-Vorsitzenden als "Dammbruch" in der
Beeinflussung der Delegierten bezeichnet und darauf mit Unterstützung
für Annegret Kramp-Karrenbauer reagiert. Der Vorstoß von Schäuble als
einer der führenden CDU-Persönlichkeiten habe ihn überrascht und
gewundert, sagte Altmaier der Düsseldorfer "Rheinischen Post"
(Donnerstag). Er persönlich habe seine Präferenz für
Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer aus Respekt vor den Delegierten
bislang nicht öffentlich geäußert, sagte Altmaier. "Da Wolfgang
Schäuble nun den Damm gebrochen hat, kann ich sagen: Ich bin
überzeugt, dass wir mit Annegret Kramp-Karrenbauer die beste Chance
haben, die CDU zu einen und Wahlen zu gewinnen. Das hat sie mehrfach
unter schwierigen Bedingungen im Saarland als Innenministerin und
Ministerpräsidentin bewiesen." Die Ära von Helmut Kohl wie auch von
Angela Merkel sei nur möglich gewesen, weil die Union immer mit einem
festen Wertegerüst in die Mitte integriert und die Mitte niemals dem
politischen Gegner überlassen habe. "Friedrich Merz würde sicherlich
der FDP viele Stimmen abjagen." Union und FDP sollten sich aber nicht
gegenseitig kannibalisieren. "Annegret Kramp-Karrenbauer wäre die
gefährlichste Kandidatin für Grüne und SPD. Sie gewinnt Wahlen in der
Mitte." Die CDU dürfe nicht den Fehler der SPD machen, die nach der
Amtszeit von Gerhard Schröder von dessen politischer Ausrichtung
abgerückt sei. "Damit hat die SPD ihre eigene Mehrheitsfähigkeit
eingebüßt." Ohne den Rückenwind für Merz in der CDU direkt zu nennen,
mahnte Altmaier, "dass Popularität nach innen nicht automatisch
Mehrheitsfähigkeit nach außen bedeutet".
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Datum: 06.12.2018 - 00:00 Uhr
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