neues deutschland: KORREKTUR (Sonderzeichen im ersten Satz entfernt)Über 14.000 Menschen 2017 in Berlin aus Kirchen ausgetreten - Linkspolitiker fordert der Absenkung der Kirchenaustrittsgebühr
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aus der Kirche ausgetreten. Die Zahl der Kirchenaustritte sank damit
im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,73 Prozent. Das berichtet die in
Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland"
(Freitagsausgabe). Laut der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des
rechtspolitischen Sprechers der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus,
Sebastian Schlüsselburg, die «neues deutschland» vorliegt, sind im
vergangenen Jahr 8445 Protestanten, 5438 Katholiken, 126 Juden und 27
Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften aus ihren
Religionsgemeinschaften ausgetreten. Sebastian Schlüsselburg
kritisierte die Verwaltungsgebühr von 30 Euro für Austritte als zu
hoch: «Die Kirchenaustrittsgebühr ist unverhältnismäßig hoch. Sie
geht weit über die Deckung des Verwaltungsaufwandes hinaus», sagte
Schlüsselburg. Im vergangenen Jahr sind so 423.159 Euro
zusammengekommen. Auch nach Abzug der Verwaltungskosten bleibe noch
ein Plus von mehr als 275.000 Euro. Der LINKE-Politiker sprach sich
dafür aus, bei der derzeit guten Haushaltslage die Gebühr auf zehn
Euro zu senken oder gleich ganz abzuschaffen, um die betroffenen
Bürger und Gerichte zu entlasten.
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Datum: 06.12.2018 - 14:42 Uhr
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