Rheinische Post: Fahrgastverband Pro Bahn hält Bahnstreik für überzogen
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Bahnstreiks an diesem Montagmorgen als überzogen kritisiert. "Es ist
völlig richtig, dass eine Gewerkschaft streiken darf. Das gehört in
einer Demokratie dazu", sagte Verbandschef Karl-Peter Naumann der
Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Diese massive Form der
Streiks halte ich jedoch für überzogen, weil es keine rechtzeitige
Ankündigung gab. Zudem wurden Berichten zufolge vereinzelt sogar die
Ansagezentren bestreikt. Fahrgäste sollten in einer solchen Situation
aber wenigstens Informationen an den Bahnsteigen bekommen", sagte
Naumann. Er forderte, dass es einen Streikfahrplan geben müsse, damit
zumindest eine reduzierte Anzahl an Zügen weiterhin fahren könne.
"Grundsätzlich ist mein Eindruck, dass die Fahrgäste solidarisch mit
den Bahnern sind. Sie wollen auch im Interesse ihrer eigenen
Sicherheit, dass das Personal gut bezahlt wird und vernünftige
Dienstpläne hat", sagte Naumann. In diesem Fall habe aber die EVG nur
mal beweisen wollen, dass sie auch streiken könne.
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Datum: 10.12.2018 - 10:48 Uhr
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