Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Angriff auf einen AfD-Politiker
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einem Angriff schwer verletzt worden. Die bisherigen Informationen
über den mutmaßlichen Ablauf und der Eindruck des Fotos des
Verletzten auf der Homepage des AfD-Landesverbands lassen den Schluss
zu, dass sein Tod mindestens in Kauf genommen wurde. Ihm ist zu
wünschen, dass er sich von dem Angriff erholt. Ganz klar: Diese Tat
ist ein Verbrechen. »Gewalt kann niemals ein Mittel der politischen
Auseinandersetzung sein«, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
an Magnitz geschrieben. So ist es. Punkt. Jede Relativierung und
jedes Aufrechnen sind unangebracht. Über die zulässige Schärfe des
politischen Streits kann man diskutieren. Über die Zulässigkeit von
Körperverletzung oder gar Vernichtungswillen nicht mehr. Wichtig ist
neben der Genesung des Opfers, dass ermittelt wird, wer das getan
hat. Wer ist so radikalisiert, woran liegt das, wer hat dazu
beigetragen? Zuletzt wurde zu Recht die Art und Weise der politischen
Auseinandersetzung im Netz beklagt. Nun ist aber ein neuer Tiefstand
erreicht.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Scholz Stephan
Telefon: 0521 585-261
st_scholz@westfalen-blatt.de
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Datum: 08.01.2019 - 21:00 Uhr
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Bielefeld
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