Westfalen-Blatt: zum Kik-Urteil
ID: 1686050
Währungsgefälles einiges anfangen. Doch nirgendwo kann selbst das
Vielfache der Summe, die Opfer eines Fabrikbrandes von Kik forderten,
das Leid ausgleichen, das eigene Verletzungen oder der Tod eines
Sohnes hervorrufen. Nun bekommen sie überhaupt kein Schmerzensgeld.
Das Dortmunder Landgericht beruft sich darauf, dass die Forderung
nach pakistanischem Recht sechs Monate zu spät eingereicht wurde. Wie
oft in Fällen, in denen Klagen aus formalen Gründen abgelehnt werden,
bleibt ein schales Gefühl. Das lässt sich überhaupt nur beheben,
indem ein Gesetz Klarheit schafft. Probleme, die Firmen eventuell
hätten, die sehr global einkaufen, lassen sich durch Zertifizierung
lösen - aber auf Basis echter Prüfungen, wie sie in der Vergangenheit
nicht immer gewährleistet waren. Selbst wenn eine gesetzliche
vorgeschriebene Verantwortung der Importeure die Bekleidung
verteuerte: Es würde damit auch ihr Wert steigen. Kein Käufer müsste
mehr ein schlechtes Gewissen haben. Und nackt müsste wegen der
allenfalls paar Euro, die etwa eine Jeans in Deutschland mehr
kostete, auch niemand gehen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.01.2019 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1686050
Anzahl Zeichen: 1490
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 376 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zum Kik-Urteil"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: zum Kongo ...
Die Demokratische Republik Kongo hat gewählt und der erklärte Sieg von Félix Tshisekedi ist eine faustdicke Überraschung. Es ist bemerkenswert, dass das 80-Millionen-Volk unter der seit 1997 mit harter Hand herrschenden Kabila-Familie überhaupt eine Wahl hatte. Dass dann auch noch ein Kandid
BERLINER MORGENPOST: Wundersame Partner / Leitartikel von Michael Backfisch ...
Bei kaum einem Thema flogen in Europa vor Jahren derart die Fetzen wie bei der Debatte über den "Grexit". Die EU stand erstmals vor der Frage, ob sie bei einem Mitgliedstaat den Stecker zieht und Hilfszahlungen verweigert. Ministerpräsident Alexis Tsipras zog bei dem Propaganda-Krieg d
BERLINER MORGENPOST: Schlappe für Innensenator / Kommentar von Joachim Fahrun ...
Die Linke sagt Nein. Eine Verschärfung des Polizeigesetzes macht die zweitgrößte Koalitionspartei nicht mit. Auch die Videoüberwachung soll nicht ausgeweitet werden, im Gegenteil. Für Innensenator Andreas Geisel und die SPD ist dieser kategorische Beschluss des Linken-Landesvorstandes eine
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur SPD: Die SPD sucht ihr Profil von Reinhard Zweigler ...
Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Auf die SPD trifft dieses Bonmot eines Fußballtrainers gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Eher widerwillig stiegen sie vor einem Jahr in eine erneute GroKo mit der ungeliebten Union ein. Doch das Mitregieren in Berlin "aus Staatsrä




