Frankfurter Rundschau: Paritätsgesetz ist nötig
ID: 1688521
Gewichte ungewohnt verschob. Am 19. Januar 1919, vor 100 Jahren also,
durften Frauen in Deutschland das erste Mal wählen und gewählt
werden. Es war ein Markstein nicht nur für die Frauen, sondern auch
für die Demokratie und für die Menschenrechte. Ein Männertermin war
es offenbar nicht. Es war bezeichnend. Den Seufzer, dass
Gleichberechtigung noch immer nicht erreicht ist, hören und hörten
vor allem die, die es ohnehin wissen: die Frauen. Nur ein Drittel der
Bundestagsabgeordneten sind Frauen und nur neun Prozent der
Oberbürgermeister. Drei Viertel der knapp 100 oberen Bundesbehörden
werden von Männern geleitet, ähnlich ist es in den Führungsetagen der
Firmen. Nervige Aufzählung, nerviges Thema? In der Tat. Ein
Paritätsgesetz, das Parteien zu Gleichberechtigung bei Kandidaturen
verpflichten würde, ist offenkundig notwendig. Freiwillig scheint es
ja nicht zu gehen, wenn nicht weitere 100 Jahre ins Land ziehen
sollen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.01.2019 - 16:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1688521
Anzahl Zeichen: 1302
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 562 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Paritätsgesetz ist nötig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fünf Jahre nach der Flut zeigt der Wiederaufbau des Ahrtals, wie teuer die Klimakatastrophe uns zu stehen kommt. Mit den Milliarden für den Neubau von Straßen, Brücken, Schienen und Gebäuden ist es längst nicht getan. Nötig sind weitere Milliarden für die Vorsorge. Es wäre richtig, wenigste
Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i
Frankfurter Rundschau zur Reform des Sexualstrafrechts ...
Deutschland folgt mit einer Reform des Sexualstrafrechts einem Weg, den das EU-Parlament im April vorgezeichnet hat, und den in der Europäischen Union 15 Mitgliedsstaaten bereits gegangen sind. Sie haben das Konsensprinzip in ihrem nationalen Recht verankert. Dieses Umdenken ist auch im EU-Parlamen
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Musik mit einem Schuss hanseatischem Fusel ...
Eigentlich sollte es ein schöner, intimer Abend in der Heldenbar werden, jetzt wird es ein schöner, intimer Abend im Grillo-Theater. Denn wegen der großen Nachfrage zieht die Hamburger Band ?Tante Polly? am Samstag, dem 26. Januar mit ihrem Programm ?Seeräuberswing, Polkajazz und Lieder zum Heu
Jugendstück "Auerhaus" in Gebärdensprache ...
Es ist mittlerweile schon gute Tradition am Schauspiel Essen, dass unterschiedliche Theaterabende in Gebärdensprache übersetzt werden. Am Dienstag, dem 29. Januar steht eine weitere solche Aufführung für hörendes und gehörloses Publikum auf dem Programm: Das Jugendstück ?Auerhaus? wird ab 19
Grünen-Bundesvorsitzender Habeck: "Grünen-Bundesvorsitzender Habeck: "Erkennbar keine Mehrheit für Ausweitung der sicheren Herkunftsländer" ...
Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Robert Habeck, geht davon aus, dass die Erweiterung der Liste von "sicheren Herkunftsstaaten" im Bundesrat abgelehnt werden wird. "Wie schon vor zwei Jahren gibt es auch diesmal erkennbar keine Mehrheit, diesem Gesetz zuzustimmen
Rheinische Post: Union lehnt Tempolimit auf Autobahnen ab ...
Die Unionsfraktion im Bundestag hat ein Tempolimit auf Autobahnen abgelehnt. "Den Vorschlag eines Tempolimits auf Autobahnen halte ich nicht für zielführend", sagte Unionsfraktionsvize Ulrich Lange (CSU) der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). "Wichtiger ist es,




