DLRG fordert mit Online-Petition Erhalt der Schwimmbäder

DLRG fordert mit Online-Petition Erhalt der Schwimmbäder

ID: 1690584
(ots) - Aufnahmestopp in der Seepferdchen-Ausbildung,
lange Wartezeiten bei den Schwimmkursen zur Erlangung eines
Jugendschwimmabzeichens: So sieht es mittlerweile in vielen
Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG)
aus. Grund dafür sind vor allem zu wenig Schwimmbadzeiten, die der
DLRG zur Verfügung stehen. "Seit 2000 sind im Durchschnitt jedes Jahr
80 Bäder geschlossen worden. Diese Entwicklung muss endlich ein Ende
haben", fordert der Präsident der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Achim Haag, immer wieder. Von
dem Problem sind auch Schulen und andere schwimmsporttreibenden
Vereine betroffen.

Deshalb startete die DLRG unter dem Titel Rettet die Bäder Ende
vergangenen Jahres eine Online-Petition, in der sie unter anderem
eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung fordert. Für die
Petition will die DLRG mindestens 50.000 Unterstützer (Quorum für
deutschlandweite Petitionen) gewinnen, damit diese direkt an den
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags weitergereicht werden
kann. Damit die digitalen Unterschriften anerkannt werden, muss der
vollständige Name, die Adresse und die E-Mail-Adresse angegeben
werden. Die Daten werden jedoch nicht öffentlich angezeigt.

Haag: "Wir müssen Bäder erhalten, Bäder bauen und nicht
wegrationalisieren. Schließungen gehen zu Lasten der Wassersicherheit
der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote. Der anhaltende
Trend, ersatzweise Freizeitbäder zu bauen oder auf Badeteiche
auszuweichen, bietet weder die Verlässlichkeit des Angebots, noch
taugt die bauliche Struktur für Ausbildung und Sport. Hinzu kommt,
dass die so genannten Spaßbäder - häufig in privater Trägerschaft -
absolut nicht den notwendigen Ausbildungsgesichtspunkten entsprechen
können."

Allein im vergangenen Jahr sind in der DLRG 4.500 Schwimmprüfungen


weniger abgenommen worden als im Vorjahr. Etwa 25 Prozent der
Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad, oft müssen
lange Anfahrtswege in Kauf genommen werden, um überhaupt den von der
Kultusministerkonferenz vorgeschriebenen Schwimmunterricht erteilen
zu können. Die möglichen Folgen zeichnen sich bereits jetzt ab: Rund
60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer (so eine
forsa-Umfrage von 2017). Kinder gehören weiterhin zur Risikogruppe
bei den Ertrinkungsfällen. Laut aktueller DLRG-Bilanz starben bis
August dieses Jahres bereits 26 Kinder zwischen null und zehn Jahren.

Mehr Informationen und der Link zur Online-Petition unter
https://www.rettet-die-baeder.de

Direkt zur Petition: http://ots.de/QrJtxo



Pressekontakt:
Martin Holzhause
DLRG-Bundesgeschäftsstelle
stellv. Pressesprecher
Telefon: 05723 955-442
E-Mail: Kommunikation@bgst.dlrg.de

Original-Content von: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Bayernpartei: Pleiteland Berlin feiert lieber Frei: Antisemitismus Tag für Tag entgegenstellen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.01.2019 - 11:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1690584
Anzahl Zeichen: 3211

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bad Nenndorf



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 422 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DLRG fordert mit Online-Petition Erhalt der Schwimmbäder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

DLRG Zwischenbilanz 2026: mindestens 261 Menschen ertrunken ...
- Besonders viele Todesfälle im Juni - Zuletzt 2019 mehr tödliche Unfälle in der Badesaison - Präsidentin Vogt fordert mehr Anstrengungen für das Schwimmenlernen und zur Aufklärung über Gefahren Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geht davon aus, dass hierzulande in den ersten

Einladung zur Pressekonferenz der DLRG: Todesfälle durch Ertrinken im Sommer 2026 (Zwischenbilanz) ...
Rund 100 Menschen ertranken allein im Juni in den Gewässern. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die seit dem Jahr 2000 tödliche Unglücke im Wasser systematisch erfasst, zählte nur einmal mehr Opfer in einem Juni: im Hitzesommer 2003. Welche Erkenntnisse können aus den tragische

Welttag gegen das Ertrinken: DLRG sieht Lücken in der Präventionsarbeit ...
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ertrinken weltweit jedes Jahr mehr als 300.000 Menschen. Der von den Vereinten Nationen eingeführte Welttag der Prävention gegen das Ertrinken (World Drowning Prevention Day) erinnert am 25. Juli an diese Opfer und mahnt größere Anstrengungen der


Weitere Mitteilungen von DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft


Bayernpartei: Pleiteland Berlin feiert lieber ...
Berlin ist zwar pleite, ist von den Zahlungen anderer Bundesländer - hier im speziellen Bayern - abhängig. Das hindert den rot-rot-grünen Senat freilich nicht daran, einen weiteren gesetzlichen Feiertag einzuführen. Zukünftig soll der 8. März, der sogenannte Internationale Frauentag, arbeit

Thomas Jung: "Rot gehen die Argumente aus: Hexenjagd auf Polizisten in der AfD" ...
Die Einstufung des AfD-Flügels als Verdachtsfall durch den Verfassungsschutz könne nicht zu einer Einschränkung der politischen Beteiligungsrechte von Beamten führen, meint Brandenburgs Innenminister Schröter (SPD). Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag,

Mitteldeutsche Zeitung: Datendiebstahl/ LKA informiert 2.700 Betroffene in Sachsen-Anhalt ...
Halle. Vom Anfang Januar bekanntgewordenen größten Datendiebstahl in Deutschland sind in Sachsen-Anhalt wesentlich mehr Menschen betroffen als bislang bekannt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Das Landeskriminalamt (LKA) informierte jetzt 2 700

Mitteldeutsche Zeitung: Demokratie / Böhmer fordert mehr Mut zur Meinung ...
Halle. Sachsen-Anhalts langjähriger Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) hat vorgeschlagen, dass persönliche Meinungen nur noch unter echtem Namen vertreten werden sollen. Dies könne man durchaus auch gesetzlich vereinbaren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z