Rheinische Post: Umweltministerin lädt zum Runden Tisch gegen Plastikverpackungen
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die wichtigsten Supermarktketten, Lebensmittelkonzerne und Umwelt-
und Verbraucherverbände zu einem Runden Tisch am 27. Februar
eingeladen. Ziel ist es, deutlich mehr Plastikverpackungen im
Einzelhandel zu vermeiden. In dem Einladungsbrief, der der
Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt, schreibt
Schulze: "Tagtäglich erreichen mich viele Briefe und E-Mails von
verärgerten Bürgerinnen und Bürgern, die fragen, warum es die
Bio-Gurke nur in Kunststoff eingeschweißt zu kaufen gibt, warum
Äpfel, Bananen usw. nicht ausschließlich unverpackt angeboten werden
und warum es nicht möglich ist, an der Käse- und Wursttheke
Mehrwegverpackungen einzusetzen." Sie habe bereits einen
Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, mit dem sie für mehr Recycling und
weniger Plastik eintrete. Auch mit dem bereits geltenden
Verpackungsgesetz sollten Abfälle vermieden werden. Um diese Ziele
noch schneller und effektiver zu erreichen, wolle sie in einen Dialog
mit Produktverantwortlichen eintreten, heißt es in dem Brief weiter.
"Wenn im Einzelhandel keine Waren in ökologisch vorteilhaften
Verpackungen - oder sogar unverpackt - angeboten werden, haben die
Verbraucherinnen und Verbraucher vielfach keine Möglichkeit, sich
umweltbewusst zu verhalten, obwohl dies gerade für viele Menschen in
Deutschland ein wichtiges Anliegen ist", so Schulze. Außerdem habe
der Einzelhandel einen großen Einfluss auf die Hersteller und auf
deren Verpackungsgestaltung. Das Schreiben wurde an diesem Montag
unter anderem an die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland
gehören, an Aldi, Rewe, Edeka, dm, Nestlé, Procter & Gamble, Handels-
und Verpackungsverbände, den Naturschutzbund (Nabu) sowie den
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verschickt. Auch wurden
Vertreter eines Geschäfts eingeladen, die ausschließlich unverpackte
Waren anbieten.
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Datum: 04.02.2019 - 15:01 Uhr
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