Rheinische Post: SPD-Länder verlangen Nachbesserungen für 5G-Versteigerung
ID: 1696934
umfangreiche Nachbesserungen bei der geplanten Versteigerung der
5G-Frequenzen, darunter Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und
Rheinland-Pfalz. "Wir brauchen eine hundertprozentige Versorgung mit
Mobilfunk überall in Deutschland", sagte Mecklenburg-Vorpommerns
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Freitag). Ihre Landesregierung bringt an diesem
Freitag einen entsprechenden Entschließungsantrag im Bundesrat ein.
Darin heißt es etwa: "Wo ein Flächenbezug mit marktwirtschaftlichen
Mitteln nicht zu erreichen ist, muss der Staat gegensteuern."
Schwesig verlangt vom Bund, die Auflagen an die Unternehmen so zu
ändern, dass sie nicht wie bisher über 90 Prozent der Haushalte,
sondern 100 Prozent der Fläche abdecken müssen. Der Bund solle "alle
gesetzlichen und finanziellen Aktivitäten" prüfen. Schwesig erwägt
auch die Aussetzung der geplanten Frequenzversteigerung. "Doch, wir
brauchen an jeder Milchkanne 5G. Sonst wird es nämlich auf Dauer so
bleiben, dass es in bestimmten Regionen gar keinen Empfang gibt",
sagte Schwesig. Rheinland-Pfalz sieht in einem weiteren Antrag mehr
Sanktionsmöglichkeiten für die Bundesnetzagentur und ein
Förderprogramm des Bundes. "Als Ministerpräsidentin eines
Flächenlandes ist es mir wichtig, gleichwertige Lebensbedingungen in
der Stadt wie auf dem Land zu ermöglichen", sagte Regierungschefin
Malu Dreyer (SPD). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke
unterstütze die Anträge und zeigte sich offen für härtere Auflagen
gegen die Unternehmen: "Notfalls müssen Mobilfunkanbieter auch zum
Roaming verpflichtet werden", sagte Woidke.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.02.2019 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1696934
Anzahl Zeichen: 2067
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 605 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: SPD-Länder verlangen Nachbesserungen für 5G-Versteigerung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kretschmer fordert Grüne auf, Blockade gegen Einstufung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer aufzugeben ...
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Grünen aufgefordert, ihre Blockade der Einstufung der sogenannten Maghreb-Staaten sowie Georgien als sichere Herkunftsländer doch noch vor der Bundesratssitzung am Freitag aufzugeben. Kretschmer sagte der Düsseldorfer "Rheinisc
Stuttgarter Nachrichten: zum Urheber-Schutzgesetz ...
Mit der Urheberrechtsreform stellt Europa unter Beweis, wie viel der Alte Kontinent bewirken kann, wenn er zusammenhält: Er kann die größten Konzerne der Welt zur Rechenschaft ziehen und Standards setzen, die es nirgendwo sonst gibt. Noch ist der Erfolg aber nicht sicher. Seitdem Günther Oet
BERLINER MORGENPOST: Keine leeren Versprechungen / Kommentar von Alexander Dinger zur digitalen Gerichtsakte ...
Kurzform: Es stimmt, die Digitalisierung macht vieles einfacher. Gerade für Behörden und den Justizbereich bedeutet sie vor allem eines: Bürgernähe. Das muss man aber auch wollen. Wie kann es beispielsweise sein, dass Gerichtssäle digitalisiert werden, es aber noch nicht abschließend gereg
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur deutschen Außenpolitik ...
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nach Sotschi geflogen wäre. Dort am Schwarzen Meer haben sich am Donnerstag die Präsidenten Russlands, Irans und der Türkei getroffen - zu einer Art Gegenveranstaltung, während 4600 Kilometer entfernt Israel und die




