Schwangerschaft ist die häufigste Todesursache für 15 bis 19-Jährige / DSW: "Reproduktive Rechte in den Fokus rücken"
ID: 1702517
Geburt das größte Risiko für das Leben von Mädchen zwischen 15 und 19
Jahren. Vor allem in Entwicklungsländern ist der Handlungsbedarf
groß, denn dort treten 99 Prozent der Fälle von Müttersterblichkeit
auf und jede Zehnte wird vor ihrem 20. Lebensjahr schwanger -
meistens ungewollt. Täglich sterben hunderte von Mädchen und jungen
Frauen an starken Blutungen, Infektionen, Geburtskomplikationen oder
unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen. Dies ist vor allem auf
mangelnden Zugang zu Verhütungsmethoden und fehlende
Gleichberechtigung zurückzuführen. Darauf macht die Deutsche Stiftung
Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des internationalen Frauentages
aufmerksam.
"Reproduktive Rechte sind kein schmückendes Beiwerk auf dem Weg zu
Gleichberechtigung. Denn erst mit körperlicher Autonomie fängt die
Freiheit an", betont Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW.
"Systematische Benachteiligung, mangelnde Aufklärung, eine schlechte
Gesundheitsversorgung und sexualisierte Gewalt sind eine tödliche
Kombination für Mädchen und Frauen - besonders in
Entwicklungsländern. Es wird Zeit, dass Mädchen und Frauen in ihren
Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen werden."
Über die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation.
Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf
Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung
beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer
Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir
Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen
Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.
Weitere Informationen
Blogbeitrag: 5 Fragen 5 Antworten zu Verhütung
https://www.dsw.org/5-fragen-5-antworten-zur-verhuetung/
Grafik:Teenagerschwangerschaften (2017) http://ots.de/HOlTvr
Grafik: Fruchtbarkeitsrate von Jugendlichen (2017)
http://ots.de/71fkcV
Grafik: Betreute Geburten und Müttersterblichkeit (2017)
http://ots.de/VMT4mf
Pressekontakt:
Mareike Döring
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Hindenburgstr. 25 | 30175 Hannover
T: +49 511 94373-38 | F: +49 511 94373-73
mareike.doering@dsw.org | www.dsw.org
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Datum: 07.03.2019 - 10:15 Uhr
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